Mindfulness-Kursus

Natur für mentale Gesundheit

Natur für mentale Gesundheit

Natur für mentale Gesundheit

Tondern/Tønder
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Foto: Volker Heesch

Mindfulness-Kursus findet neuerdings mit Blick auf die flache Marschenlandschaft statt. Tondern nimmt an Pilotproejkt teil.

Das Projekt

• Das Projekt läuft über drei Jahre.
• Der Freiluftrat arbeitet eng mit zehn auserwählten Kommunen zusammen und bündelt die Angebote und Aktivitäten, die das Freizeitleben unter freiem Himmel und die Freude an der Natur integrieren.
• Es handelt sich um Vorbeugung, Förderung der Gesundheit und Reha-Maßnahmen.

Auf die heilende Kraft der Natur als Medizin für Körper und Seele setzt die Kommune Tondern mit dem Projekt „Sund i naturen“. Gemeinsam mit neun anderen Kommunen ist Tondern für ein Pilotprojekt ausgewählt worden, bei dem die Natur den Weg für mentale Gesundheit anzeigen soll. Durch Einbeziehung der Natur in den Behandlungsverlauf soll den Bürgern zu besserer mentaler Gesundheit verholfen werden.

Bei der mentalen Gesundheit gehe es darum, dass die Bürger mit sich selbst gut klarkommen, mit den Herausforderungen des Alltags und mit Stress umgehen können und gemeinsam mit anderen das Gefühl haben, dass sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Dabei kann die Natur aus der Sicht der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Irene Holk Lund (V), eine zentrale Rolle spielen. „Wir haben eine einzigartige Natur, auf die wir sehr stolz sind. Wir arbeiten mit der Natur als Ressource, die aktiv genutzt werden soll. Oft geht es darum, die mentale Gesundheit im Zusammenhang mit dem physischen Wohlbefinden zu fördern.“ Als Beispiele nennt sie die neue Gesundheitsklinik für übergewichtige Kinder, Angebote für Änderungen des Lebensstils und Stuhlgymnastik.

„In Scherrebek wird die Natur schon einbezogen. Den Mindfulness-Kursus im Gesundheitshaus in Scherrebek haben wir nun in den Hjemsted Oldtidspark verlagert. Der Freizeitpark bietet einen Weitblick über die flache Marschenlandschaft hinweg. Es ist deutlich sichtbar, dass es einen Effekt hat, die vier Wände mit den offenen Weiten auszutauschen“, so die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses.

Die Kommune arbeitet mit vielen verschiedenen Akteuren, darunter den Patientenvereinen, zusammen. Das Projekt „Gesund in der Natur“ soll eine Brückenfunktion zwischen dem kommunalen Angebot und den Aktivitäten der örtlichen Vereine in der Natur einnehmen. Das Ziel ist es, dass die Bürger ihre neuen aktiven Angewohnheiten in der Natur beibehalten.

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