Wattenmeer

Nationalpark auf Ideen-Suche

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Röm/Rømø
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Foto: dpa

Die Meinungen der Bürger sind auf dem Weg bis 2025 gefragt. Am 6. Februar gibt es ein Treffen in der Kommune Tondern.

Die Einsatzbereiche

Die Diskussionsvorlage ist
in folgende sechs Bereiche gegliedert:

  • Natur und Landschaft
  • Kultur und Kulturgeschichte
  • Leben unter freiem Himmel
  • Unterricht, Forschung,
  • Natur- und Kulturvermittlung
  • Ortschaften
  • Trilaterale Wattenmeer-Zusammenarbeit und Welterbe

Der Nationalpark Wattenmeer macht sich unter den Bürgern auf die Suche nach Ideen und Vorschläge dafür, wie sich das Gebilde im Zeitraum von 2019 bis 2025 entwickeln soll. Im Laufe des kommenden Monats werden im Einzugsgebiet des Nationalparks mit den vier Wattenmeerkommunen Bürgertreffen zu diesem Thema veranstaltet. In Tondern ist dies am Dienstag, 6. Februar, der Fall. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Bis zum 25. März sind Inputs gefragt. „Wie soll sich Dänemarks größter Nationalpark in den kommenden Jahren entwickeln. Welche Initiativen sollen ergriffen werden, und mit welchen konkreten Aktivitäten und Projekten soll bis 2025 gearbeitet werden?“, lautet es von dem größten dänischen Nationalpark, der im Oktober 2010 eingeweiht wurde. Der neue Nationalparkplan soll sich auf die Entwicklung in der Zeitspanne von 2019-2025 konzentrieren. Der aktuelle Plan läuft zum Jahresende aus. 2014 wurde der dänische Teil des Wattenmeers zum Unesco Weltnaturerbe ausgerufen.

Der Vorstand des Nationalparks möchte sehr gerne, dass die Lokalbevölkerung zum neuen Plan Stellung bezieht. „Wir freuen uns sehr auf gute Vorschläge, wie sich der Nationalpark auf eine tragfähige Art und Weise entwickeln kann“, so die Vorsitzende Janne J. Liburd. Laut Vorstandsbeschluss sollen mehrere der bestehenden Aktivitäten fortgeführt werden. Es müssen aber auch neue Initiativen angekurbelt werden, die teils die bestehenden Aktivitäten verbessern und teils ganz neue Projekte und Aktivitäten aus der Taufe heben können.

Als Inspiration und Richtschnur hat der Nationalpark eine Diskussionsgrundlage ausgearbeitet. Darin ist der bestehende Einsatz erfasst wie auch neue Einsätze, für die der Vorstand sich Inspiration erhofft. Es gibt sechs Einsatzbereiche (s. Infokasten).

Ein Fazit des bisherigen Einsatzes und der Ergebnisse gibt es in einem 180 Seiten starken Werk. Darin würdigt Janne Liburd, die seit Februar 2015 an der Spitze des Nationalparks steht, auch den Einsatz ihres Vorgängers Bent Poulsen, Nymindegab. „Seit 2013 hat sich der Nationalpark von der Aufbauphase hin zur Konsolidierung bewegt. Ohne den großen Einsatz des ersten Vorsitzenden und des Vorstands hätten wir die Phase der Konsolidierung nicht erreicht“, so Liburd.

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