Ausgebüchst

Morgendlicher Spaziergang sorgt für Polizeieinsatz in Lügumkloster

Morgendlicher Spaziergang sorgt für Polizeieinsatz in Lügumkloster

Morgendlicher Spaziergang sorgt für Polizeieinsatz in Lügumkloster

Ritzau/hm
Lügumkloster/Løgumkloster
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Foto: dpa

Ein Passant findet am frühen Morgen ein offenbar verwirrtes, kleines Mädchen und ruft die Polizei. Die sucht nach den Eltern.

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen in Lügumkloster ein zehnjähriges Mädchen in Obhut genommen, das in der Stadt herumirrte. Es wurde in einem Industriegebiet von einem Passanten gefunden, der sie zu einer Adresse brachte, von der er annahm, sie wäre die richtige. Dort gehörte das Mädchen im Schlafanzug nicht hin und so wurde um kurz nach 6 Uhr morgens die Polizei informiert. Diese gab um 8 Uhr bekannt, dass die Eltern gefunden worden seien. Nach einem Hinweis über den Nachrichtendienst Twitter fuhr die Polizei zu den Eltern und weckte sie. Diese fanden das Kinderzimmer verlassen vor, das Fenster stand offen. Den Eltern zufolge war es nicht das erste Mal, dass das Kind, das unter Autismus leidet, das Fenster geöffnet hatte und herausgestiegen war. Laut der Polizei von Süddänemark und Nordschleswig kommt es in den Sommermonaten, in denen es sehr früh hell wird, häufiger vor, dass Kinder vor den Eltern aufwachen und ohne ein Ziel vor Augen durch die Gegend streifen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Die Suche nach der Balance“