Etat-Entwurf

Millionen-Investitionen im Visier

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Tønder
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Rathaus in Tondern. Foto: Archivbild: DN

Laut Etat-Entwurf rollen im kommenden Jahr 108,5 Millionen Kronen für Anlagen. Ein Schulneubau und die Marsch-Initiative sind Schwergewichtler im Etat-Entwurf.

Zu den Entwicklungsinitiativen, die der Kommunalrat in Tondern im Etat 2019 vorgesehen hat, gehört die Ausarbeitung eines Masterplans für das Sport- und Freizeitcenter in Tondern mitsamt Umfeld. Für diesen Zweck sind 600.000 Kronen vorgesehen. Der Plan soll bis zu den Haushaltsberatungen für 2020 vorliegen. Im Juni ruderten die Politiker bezüglich der Verkaufsabsichten für den angegliederten Campingplatz und der Jugendherberge zurück.

Für die weitere Arbeit mit Fokus auf Zeppeline und die Geschichte des Ersten Weltkriegs eine Erlebnis- und Vermittlungs-Stätte auf internationalem Niveau zu schaffen, sind eine halbe Million Kronen vorgemerkt. Zudem gibt es – wie berichtet – für das Garnisons- und Zeppelinmuseum eine Finanzspritze in Höhe von 100.000 Kronen. Für die Umsetzung des Entwicklungsplans auf der Insel Röm werden 2019 und 2020 jeweils eine halbe Million Kronen zur Verfügung gestellt. 2021 sind 1,5 Millionen Kronen vorgemerkt. Im Haushaltsentwurf, der vom gesamten Stadtrat mitgetragen wird, sind 2019 Investitionen von 108,5 Millionen Kronen geplant.

Der größte Batzen ist mit 42.715 Kronen für den Schulneubau in Scherrebek vorgesehen. Die Tonderner Marsch-Initiative schlägt mit 18 Millionen Kronen zu Buche. Für Radwege stehen sechs Millionen Kronen zur Verfügung. Dorf-Erneuerungen werden mit 4,5 Mio. und Sport- und Schwimmhallen mit vier Mio. Kronen berücksichtigt. In Schwimmhallenrenovierungen werden 1,5 Mio. Kronen gesteckt. Die erste Lesung findet am 20. September statt. Am 11. Oktober soll der Etat in zweiter Lesung verabschiedet werden.

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