Vorweihnachtszeit

Mehr leuchtende Silhouetten in der Wiedaustadt

Mehr erleuchtete Silhouetten in der Wiedaustadt

Mehr erleuchtete Silhouetten in der Wiedaustadt

Tondern/Tønder
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Der kleine elektrische Zug auf dem Dach der Imbissbude lenkt immer wieder die Blicke der Passanten auf sich. Jackie Jørgensen investiert jeweils einen Tag im Jahr in die Montage der Eisenbahn. Foto: Monika Thomsen

In der Fußgängerzone treten in der dunklen Jahreszeit weitere Fassaden beleuchtet in Erscheinung. Der Weihnachtsmann steigt wieder in luftiger Höhe in seinen Schlitten.

Noch mehr Weihnachtslichter als 2019 werden in der Tonderner Innenstadt angeknipst, wenn die Stadt ab Sonnabend, 7. November, auf den weihnachtlichen Modus umsteigt.

„Wir haben nun auch die Fassaden der Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Fußgängerzone mit Lichterketten ausgestattet. Dies trifft auch für die Hälfte des westlichen Teils der Vestergade zu“, berichtet Carl Jørgensen von dem zuständigen Gremium.

Auf dem Mühlenteich thront bereits die metallene Seerose. Der Springbrunnen ist ebenfalls mit Lichtern dekoriert.

Bei der Weihnachtsbeleuchtung in der Fußgängerzone hat der zuständige Ausschuss einen Zahn zugelegt. Foto: Monika Thomsen

Der Weihnachtszug darf nicht fehlen

„Das dauert mit den ganzen Leitungen etwa einen Tag“, sagt Jackie Jørgensen, als „Der Nordschleswiger“ bei ihm vorstellig wird, während er seine kleine elektrische Eisenbahn auf dem Dach der Imbissbude am Markt installiert.

„Es gibt eigentlich ein kleines Jubiläum, da wir den Zug bereits seit 15 Jahren haben“, so Jackie Jørgensen. Als der Zug eine Saison lang nicht fuhr, wurde dies von den Gästen gleich bemerkt und kommentiert.

Seit 2005 gehört die von Jackie Jørgensen installierte kleine elektrische Eisenbahn zum weihnachtlichen Repertoire. Foto: Monika Thomsen

Der Zug bringt es jede Saison auf 450 Kilometer. Das entspricht einer Tour nach Skagen oder Amsterdam.

Jackie Jørgensen, Ehrenamtlicher

„Der Zug bringt es jede Saison auf 450 Kilometer. Das entspricht einer Tour nach Skagen oder Amsterdam“, sagt Jørgensen mit einem Lächeln, bevor er mit dem Fummelkram weitermacht. Die Nächte verbringt die elektrische Eisenbahn stets unter Dach.

Ab 22. November ist der Weihnachtsmann auf dem Dach der Touristikinformation zu sehen. (Archiv) Foto: Archiv Monika Thomsen

Weihnachtsmann in luftiger Höhe

Tonderns Weihnachtsmann ist auch in diesem Jahr in seinem Schlitten in luftiger Höhe aktiv. Hing dieses Event vorübergehend in der Schwebe, steht nun fest, dass es durchgeführt wird, wie vom Koordinator für die Innenstadt, Erik Petersen, zu erfahren ist.

Durch den Umzug des Weihnachtsbaums auf den Kleinen Markt wird erwartet, dass es auf dem Markt vor dem Glaskunst-Laden und der Touristikinformation genügend Platz gibt, ohne dass die Leute dort zu dicht stehen.

Die Schlittenpartie erfolgt ab 22. November donnerstags und freitags ab 15.30 Uhr und sonnabends und sonntags ab 14 und 16 Uhr.

Öffnungszeiten
• Die Geschäfte des Einzelhandels in Tondern haben ab Sonnabend, 7. November,
bis zum 23. November sonnabends von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
• Die Hütten auf dem Markt können werktags von 11 bis 17 Uhr, sonnabends von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr besucht werden.

Tüten gibt es in den Geschäften

Sehr große Anziehungskraft übt in der Regel die Veranstaltung aus, wenn der Weihnachtsmann den Schlüssel der Stadt überreicht bekommt und die Naschtüten an die Kinder verteilt. Diese Aktion fällt in diesem Jahr flach.

Die Kids brauchen jedoch nicht auf Süßigkeiten zu verzichten, denn sie können zu diesem Termin Tüten mit süßem Inhalt in den Läden abholen können. Als „Eintrittskarte“ müssen sie einen Coupon aus der Weihnachtszeitung des Handelsvereins herausschnippeln.

Milchreis zum Nulltarif

Der vor einigen Jahren eingeführte Vorstoß mit Milchreis zum Nulltarif auf dem Markt am 23. Dezember soll nach dem aktuellen Stand der Dinge wie geplant vom Stapel laufen. Es werden 300 Portionen gekocht.

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