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Klosterparken bekommt gute Noten

Klosterparken bekommt gute Noten

Klosterparken bekommt gute Noten

Lügumkloster/Løgumkloster
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Die Stätte wurde in den vergangenen Jahren umgebaut. Foto: Archiv

Die soziale Aufsicht hat das Spezialangebot der Einrichtung gelobt. Kritik gab es allerdings bei der Dokumentation.

Gute Noten hat die Einrichtung Klosterparken in Lügumkloster in den meisten Bereichen bei einem Besuch der sozialen Aufsicht erzielt. Die kommunale Stätte ist ein Spezialangebot für Menschen, die sich z. B. bei einem Unfall oder durch eine Erkrankung eine Gehirnverletzung zugezogen haben. Das Wohnangebot für Erwachsene hat Platz für zwölf Bewohner, die dort zwischenzeitlich oder für längere Zeit wohnen können.

Nachdem sie seit Januar 2017 kommissarisch die Einrichtung geleitet hat, übernimmt Charlotte Kjær Thøstesen Jensen, Bredebro, nun den Chefposten. Sie freut sich darauf, ihren Einsatz fortführen zu können. „Die Zielgruppe sind Bürger, deren Lebenssituation sich durch eine Verletzung markant verändert hat. Für mich ist es von großer Bedeutung und sehr wertvoll, mit einem fachlichen Einsatz einen Unterschied auszumachen, damit der Bürger nach dem erworbenen Gehirnschaden so selbstständig wie möglich wird“, sagt die 51-jährige Leiterin.

Die ehemalige Amtseinrichtung ist in den vergangenen Jahren in Etappen umgebaut worden, um sich im Zuge der geänderten Pflegecenter-Struktur für ihre gegenwärtige Funktion zu rüsten. Früher wurden dort vorzugsweise an Demenz leidende Bürger und Personen mit einer psychiatrischen Diagnose betreut. Klosterparken hat auch ein Team, das außer Haus aktiv ist, um Menschen mit Gehirnverletzungen, die in ihren eigenen vier Wänden leben, sozialpädagogisch zu unterstützen.
Die soziale Aufsicht schlussfolgert, dass die Einrichtung auf eine Art und Weise arbeitet, die mit der Zielsetzung der Stätte übereinstimmt und die für die Bewohner relevant ist. Klosterparken unterstützt die Bürger dabei, ihr eigenes Leben zu meistern.

Potenzial für Verbesserungen gibt es jedoch im Bereich der Dokumentation. Dies würde gesamt gesehen die fachliche Qualität in Klosterparken verbessern. Daher wird ein neues IT-System eingeführt, das diesen Ansprüchen gerecht wird. Auch gibt es Teamsitzungen zu diesem Thema.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“