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Klostermarkt-Atmosphäre mit Musik und auf vier Rädern

Klostermarkt-Atmosphäre mit Musik und auf vier Rädern

Klostermarkt-Atmosphäre mit Musik und auf vier Rädern

Lügumkloster/Løgumkloster
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Jeweils mittwochs ab 17.30 Uhr lädt Bent Jessen auf dem Marktplatz Oldtimer und Interessierte zu „Kick den Reifen" ein. Die Veranstaltung erfährt einen regen Zuspruch. Foto: Monika Thomsen

Auf der Schlosswiese in Lügumkloster gibt es auf Initiative von drei jungen Männern am Sonnabend, 8. August, Live-Musik. Donnerstag rollen betagte Fergusons mit Bier und Würste durch die Wohnviertel.

Ganz ohne Klostermarkt-Flair müssen die Einheimischen und auswärtigen Anhänger diese Tage nicht auskommen, obgleich Corona dem Marktgeschehen einen Strich durch die Rechnung macht.

Der Vorsitzende von Kloster Mærken, Henning Christiansen, freut sich, dass es mehrere Initiativen gibt.

Die Ausschüttung aus der Stiftung zu Ehren des Gauklerpastors Anders Bork Hansen findet an einem geheimen Ort statt und kann am Donnerstag, 6. August, ab 17.30 Uhr als Livestream auf Facebook verfolgt werden. https://www.facebook.com/events/778219789652713

Somit muss niemand auf den Markt-Monolog von Ole Caspersen verzichten.

Bereits Mittwochabend entfalteet sich in der Klosterstadt gemütliche Stimmung, als es „Kick den Reifen“ hieß. Die sommerliche Mittwochs-Initiative von Bent Jessen lockt nicht nur Oldtimer-Fahrzeughalter an, sondern auch viele Schaulustige.

Die Fergusons rollen duch die Stadt

Auf Rädern rollen auch Gastwirtin Susan Norgard Pedersen vom örtlichen Central Hotel und ihr Kollege Erling Rohde von Postgården am Donnerstagabend durch die Klosterstadt, um die Gartenfeste der Bürger mit Bier zu beliefern. Mit dabei ist der Wurstwagen von Bent Poulsen.

Wir sind nicht besonders schnell unterwegs, da wir von Treckern des Ferguson-Klubs gefahren werden.

Susan Pedersen, Gastwirtin

„Wir sind nicht besonders schnell unterwegs, da wir von Treckern des Ferguson-Klubs gefahren werden“, berichtet Susan Pedersen.

„Dann gibt es zumindest ein bisschen Stimmung wie zum Klostermarkt, und die Leute haben ein bisschen Abwechslung und können rauskommen“, sagt die Gastwirtin, die sich über das gute Wetter freut.

Für das auf Facebook lancierte Angebot hat es eine rege Nachfrage gegeben. „Wir können nicht überall einen Stopp einlegen. Unsere Route führt uns aber durch die Wohnviertel Mølleparken, Munkeparken und das Piepviertel“, meint sie mit Blick auf den Ortsteil, wo die Straßen Vogelnamen tragen.

Endstation auf dem Marktplatz

Um 21.30 Uhr trifft die Karavane wieder auf dem Marktplatz ein, wo es auch die Möglichkeit gibt, Wurst und Bier zu kaufen. Außer Erling Rohde, Susan Pedersen und Bent Poulsen werden Mitglieder des Marktausschusses mit rumkurven.

„Und wir laden noch weitere unterhaltsame Gäste dazu“, sagt Susan Pedersen mit einem Lachen.

Der letzte Stopp mit Bier und Würsten wird gegen 21.30 Uhr im Ortskern eingelegt. Foto: Monika Thomsen

Spezieller Markt-Song

Musikalisch tut sich nicht nur am Freitag etwas in der Klosterstadt, wenn Steffen Schulz dort auf Initiative von Kenni Holdt ein Pop-up-Konzert spielen wird. Der örtliche Singersongwriter hat seine eigenen und die von anderen vermittelten Markterinnerungen in den sønderjysken Song „Ka‘ do mærken“ vertont.

Musik auf der Schlosswiese gibt es am Sonnabend ab 12 Uhr in Regie von „Slotsengens Musik“.

Konzertveranstalter mit Wurzeln in Lügumkloster

Veranstalter sind drei Freunde aus Lügumkloster. Es ist nicht das erste Konzertangebot, das Jannick Christiansen, Jens Backmann und Kenneth Sørensen einfädeln. „Slotsengens Musik“ hatte Anfang Juli seine Premiere als Veranstalter.

„Coranabedingt hatten wir das Gefühl, dass irgendetwas passieren musste. Daher haben wir ein Konzert zugunsten des Klostermarkts auf die Beine gestellt“, berichtet Jannick Christiansen.

„Wir erfuhren große Rückendeckung und daher hatten wir Lust dazu, am Sonnabend wieder etwas anzubieten“, berichtet der 28-Jährige, während Donnerstagmittag nur noch 36 der insgesamt 400 Eintrittskarten zu haben sind.

Die Rinder im Umfeld der Kirche in Lügumkloster müssen sich darauf gefasst machen, dass es nicht ein ganz ruhiges Wochenende wird. Foto: Monika Thomsen

Er erzählt, dass die 400 Konzertbesucher in zwei Abteilungen eingeteilt werden, und es dann an ihnen liege, die Corona-Schutzmaßnahmen zu beachten.

Die Gewinnspanne kommt bei dieser Ausgabe nicht dem Klostermarkt zugute.

Wir sind auf den Geschmack gekommen und wollen auch weiterhin Konzerte ausrichten.

Jannick Christiansen, Konzertmitveranstalter

„Das Geld geht an Slotsengens Musik. Wir sind auf den Geschmack gekommen und wollen auch weiterhin Konzerte ausrichten“, sagt Jannick Christiansen, der wie Jens Backmann in Aarhus wohnt, während Kennet Sørensen in Kolding wohnt.

Zum Auftakt spielt das Tonderner Duo Mallemuk, und später legen die Bands Six Feet und O.S. 3 los.

„Dann wird ein wenig Marktstimmung verbreitet. Da die zwei Bands typisch dort auftreten“, so Christiansen, der mit dem Klostermarkt „und Autos“ aufgewachsen ist, wie er mit einem Lachen sagt, da sein Vater Henning nicht nur Vorsitzender des Klostermarkts, sondern auch Autohändler ist.

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