Kunstrasenplätze

Kaum beschlossen, schon umgesetzt

Kaum beschlossen, schon umgesetzt

Kaum beschlossen, schon umgesetzt

Tondern/Tønder
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Christian Kjær-Andersen (braunes Hemd) sieht auf dem Fußballfeld in Tondern, wo die Firma Freiberg Gruppen die vorbereitenden Arbeiten als Subunternehmer übernommen hat, nach dem Rechten. Foto: Kommune Tondern

Auch lokale Unternehmen profitieren vom Kunstrasen-Projekt der Kommune Tondern. Spätestens am 30. September soll das Projekt zu neun Millionen Kronen fertig sein.

Vor einer Woche bewilligte der Stadtrat zusätzliche 800.000 Kronen für drei Kunstrasenplätze in Tondern, Toftlund und Scherrebek. Die Tinte unter dem Vertrag mit dem Unternehmen AML Entreprise, Odense, das die Ausschreibung gewann, ist kaum trocken, da sind auch schon die Arbeiten an allen drei Orten in Angriff genommen worden. Spätestens am 30. September soll das Projekt zu neun Millionen Kronen fertig sein.

Mehrere Bürger haben der Kommune in Leserbriefen vorgeworfen, die eigene Wirtschaft nicht zu unterstützen, wenn sie einem auswärtigen Betrieb den Auftrag erteilt, obwohl heimische Mitbieter günstigere Angebote einreichten. Vier der neun Angebote erfüllten aber nicht die gestellten Forderungen der Kommune bzw. waren unvollständig, weil grundlegende Informationen fehlten.

Der für die Kunstrasen-Projekte verantwortliche Christian Kjær-Andersen von der Technischen Verwaltung hebt hervor, dass auch örtliche Unternehmen von den Arbeiten profitieren. So haben sie als Subunternehmer Teile der Arbeiten übernommen. Die Freiberg-Gruppe aus Tondern entfernt auf einem Fußballfeld bei den Tondernhallen 2.700 Kubikmeter Erde. Nach der Entwässerung folgen Fundamentarbeiten. Für den Strom ist El Centrum verantwortlich.

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