Funder gefunden

Kapitän für das Zeppelin-Projekt

Kapitän für das Zeppelin-Projekt

Kapitän für das Zeppelin-Projekt

Tondern/Tønder
Zuletzt aktualisiert um:
Der Hangar während der Instandsetzung des Dachs Foto: Elise Rahbek

Jacob Funder aus Nordjütland steht ab dem 1. August an der Spitze des angestrebten Erlebnis- und Vermittlungscenters.

Bei der Suche nach einem Leiter für das Leuchtturmprojekt Zeppelin Tønder, ist die Kommune Tondern in Nordjütland fündig geworden. Als Mann an der Projektspitze wurde unter 34 Mitstreitern der 56-jährige Jacob Funder aus Brovst in der Kommune Jammerbugt gewählt.

Auf dem Gelände des ehemaligen deutschen Zeppelinhafens aus dem Ersten Weltkrieg soll mit dem Flugzeughangar als Mittelpunkt ein modernes Erlebnis- und Vermittlungscenter errichtet werden. Der Projektkoordinator tritt die neu geschaffene Stelle am 1. August an. Er plant, so bald wie möglich mit seiner Familie Richtung Süden zu ziehen.

Im Gepäck bringt Jacob Funder einen reichen Erfahrungsschatz im Zusammenhang mit der Lenkung und der Leitung von großen anerkannten Projekten mit. Seit 2014 hat er das erfolgreiche Erlebnis- und Vermittlungscenter „Skagen Grå Fyr“ als Projektleiter geführt. Früher ist er im Bereich der dänischen Verteidigung als Projektleiter tätig gewesen, war Direktor von „Dansk Oplysningsforbund“ und kommunaler Fachchef im Bereich Kultur und Freizeit.

Der Vorsitzende des Lenkungsausschusses Zeppelin Tønder, Kommunalratsmitglied Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei), freut sich, dass es gelungen ist, für den Posten eine Kapazität mit großer Projekterfahrung zu gewinnen.

„Wir knüpfen sehr große Erwartungen an das Vorhaben. Daher ist es entscheidend, dass wir die richtige Person als Projektleiter haben. In seiner bisherigen Karriere hat Jacob Funder Weitblick und Handlungskraft gezeigt und beeindruckende Ergebnisse erzielt. Ich bin überzeugt, dass er auch diese große und wichtige Aufgabe stemmen kann“, so Popp Petersen.

Funder freut sich seinerseits darauf, in Tondern anzupacken. „Tønder Zeppelin ist ein visionäres Vorhaben mit großem Potenzial. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam ein Erlebnis- und Vermittlungscenter schaffen können, dass Tondern nicht nur auf der dänischen Landkarte, sondern auf der Weltkarte platziert“, so der an der Uni Kopenhagen ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler.

Seine Frau Karine Lucie Castenschiold ist Juristin und das Paar hat fünf Kinder. Die Stelle als Projektleiter ist auf zwei Jahre befristet. Das Erlebniszentrum soll gemeinsam mit Ehrenamtlichen und externen Partnern entwickelt werden. Dazu gehört die Stiftung der Zeitung Jyllands Posten, die sich mit einer Million Kronen einbringt.

Mehr lesen