Ausbildung

Gymnasiale Nachbarn intensivieren die Zusammenarbeit

Gymnasiale Nachbarn intensivieren die Zusammenarbeit

Gymnasiale Nachbarn intensivieren die Zusammenarbeit

Tondern/Tønder
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Tønder Campus aus der Vogelperspektive. Außer der Berufsschule EUC-Syd und dem Handelsgymnasium/Handelsschule, haben dort auch die Zehnte-Klasse-Schule „Tønder 10" und die Erwachsenenausbildung VUC Syd ihren Sitz. Foto: Pressefoto

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Das Technische Gymnasium und das Handelsgymnasium in Tondern stärken ihre Zusammenarbeit. Das Ausbildungsniveau bekommt einen Dreh nach oben.

Die räumliche Nähe auf dem Campusgelände in Tondern ist gegeben. Nun nutzen das Handelsgymnasium (Det Blå Gymnasium) und das Technische Gymnasium der Berufsschule EUC Syd die enge Nachbarschaft dazu, ihre Zusammenarbeit im Bereich der dreijährigen gymnasialen Ausbildungen zu intensivieren.

Die Kooperation bezieht sich auf den fachlichen Inhalt. Außerdem können die Schüler und Schülerinnen erwarten, dass querbeet durch die zwei Ausbildungen mehr zusammengearbeitet wird.

Der Rektor des Technischen Gymnasiums (HTX), Peter Brodersen, erwartet, dass die engere Zusammenarbeit unter anderem den geschäftsorientierten Zuschnitt der Ausbildung stärken wird.

Die Schüler erhalten einen breiteren Einblick in den Alltag von örtlichen Unternehmen und eignen sich praktisches Wissen an, das sie in ihrem weiteren Studienverlauf nutzen können.

Peter Brodersen, Rektor

„Die Schüler erhalten einen breiteren Einblick in den Alltag von örtlichen Unternehmen und eignen sich praktisches Wissen an, das sie in ihrem weiteren Studienverlauf nutzen können“, so Brodersen.

Direkter Kontakt ein Motivationsfaktor

Der direkte Kontakt zu den Betrieben sei sehr motivierend für die Jugendlichen.

„Das trägt zur Entwicklung der Kompetenzen bei und schafft zugleich einen Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis“, so Brodersen in einer Pressemitteilung.

Auch sein Kollege vom Handelsgymnasium, Direktor Carsten Uggerholt Eriksen, ist begeistert.

„Zukunftsorientiert werden wir das Niveau der zwei attraktiven Jugendausbildungen HHX und HTX anheben“, so Eriksen, der die bereits praktizierte Zusammenarbeit unter anderem im Bereich des unternehmerischen Projekts „Company Programme“ erwähnt.

Ausbau der Kooperation mit Unternehmen

„Da beide Ausbildungen jeweils auf ihre Art mit relevanten Elementen aus der Wirtschaft arbeiten, werden wir in noch höherem Maße die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ausbauen. Damit sollen die Schüler bessere Einblicke gewinnen, zu welchen Jobs im Lokalbereich eine Universitätsausbildung führen kann“, erläutert Direktor Carsten Eriksen.

Soziale Schnittstellen gibt es bereits jetzt, und einige Studienrichtungen haben gemeinsame Touren zu europäischen Großstädten und nach New York unternommen.

Der Traum vom Medizinstudium

Rasmus Uggerholt, Schüler der 2G des Technischen Gymnasiums, hat sich für diesen Ausbildungszweig entschieden, da es sein Traum ist, Medizin zu studieren.

Mit dieser gymnasialen Ausbildung erhalte ich einen praktischen Zugang zum Lernen. Das ist für mich die beste Art, Theorie und Praxis zu vereinen. Wir haben bereits jetzt ein starkes soziales und fachliches Milieu.

Rasmus Uggerholt, Schüler

„Mit dieser gymnasialen Ausbildung erhalte ich einen praktischen Zugang zum Lernen. Das ist für mich die beste Art, Theorie und Praxis zu vereinen. Wir haben bereits jetzt ein starkes soziales und fachliches Milieu“, sagt Uggerholt.

„Spannender Unterrichts-Alltag"

Er bezeichnet den Unterrichts-Alltag als sehr spannend.

„Die Stunden im Biotech-Lehrgang erfolgen im Labor im Kittel. Das gibt einen Vorgeschmack auf das Medizinstudium“, so Uggerholt, der auch die Gemeinschaft in den Pausen erwähnt. Er hebt zudem den Austausch mit den HHX-Schülern hervor.

„Wir können uns über unsere verschiedenen Sichtweisen unterhalten“, so Rasmus Uggerholt, der es außerdem klasse findet, dass die Teilnehmerschar bei Feten und dem freitäglichen Bar-Geschehen erweitert ist.

Rasmus Uggerholt Foto: Pressefoto

Fruchtbare Zusammenarbeit

Auch aus der Sicht des Ausbildungschefs der zwei Einrichtungen, Ole Dalsgaard, handelt es sich um eine fruchtbare Zusammenarbeit. Er steht quasi mit einem Bein in jedem Lager, da er vor seiner jetzigen Position an beiden Ausbildungsstätten unterrichtet hat.

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