EInweihung

Glanz für Ex-Textilhaus von 1890

Glanz für Ex-Textilhaus von 1890

Glanz für Ex-Textilhaus von 1890

Volker Heesch
Volker Heesch Hauptredaktion
Hoyer/Højer
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Flankiert von Destinationsentwicklerin Julie Bjerre Hermansen (l.), durchschnitt Bürgermeister Henrik Frandsen das Band im neuen Entwicklungszentrum Grøbleriet in Hoyer. Foto: Volker Heesch

Bürgermeister Henrik Frandsen (V) eröffnete „Grøbleriet“ in Hoyer. Seiner Meinung nach ist aus dem hässlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden.

In den höchsten Tönen hat gestern Tonderns Bürgermeister Henrik Frandsen (Venstre) das in Hoyer im Beisein vieler Bürger des Ortes eingeweihte Ideen- und Existenzgründungszentrum „Gøbleriet“ gelobt. „Aus dem hässlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden“, so Frandsen. Er nutzte die Gelegenheit, an den Einsatz der von Hoyeraner Bürgern gegründeten Initiative Højer Byudvikling Aps und der vielen freiwilligen Helfer zu erinnern, die das schon „zum Tode verurteilte“ ehemalige Textilhaus Jens Rasmus Petersen nicht nur vor der Spitzhacke gerettet, sondern in ein Glanzstück der Initiative Tonderner Marsch verwandelt haben.

Destinationsentwicklerin Julie Bjerre Hermansen von der Initiative Tonderner Marsch stellte die künftigen Aktivitäten im früheren Textilhaus vor, dessen neuen Namen Bürgermeister Frandsen erklärt hatte: Er ist eine Wortschöpfung aus Grübeln und Grüppeln. Der zweite Begriff ist meist nur Mar-schenbewohner bekannt. Er bezeichnet das Ausheben von Rinnen zur Entwässerung und Landgewinnung.

Zu Wort kam auch Bauingenieur Jørn Petersen, der über das Engagement von Højer Byudvikling berichtete. Viele Bürger haben Geld bereitgestellt, vor allem aber haben rund 15 Freiwillige das Gebäude im Besitz der Kommune instandgesetzt. „Nun müssen wir die zweite Etappe des Projektes anpacken“, so Petersen unter Hinweis auf die Pläne, im ersten Stock des Gebäudes drei Wohnungen einzurichten und das Dach zu renovieren. „Das Haus, erbaut 1890, zeigt, dass es auch in der heutigen Zeit sehr gut genutzt werden kann. Er dankte dem Bürgermeister und der Marschinitiative, dass das Haus erhalten werden konnte.

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