Einsegnung

Mit Gemütlichkeit und offenen Worten durch Konfirmandenzeit

Mit Gemütlichkeit und offenen Worten durch Konfirmandenzeit

Mit Gemütlichkeit und offenen Worten durch Konfirmandenzeit

Lügumkloster/Løgumkloster
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Louca Thomsen Tästensen, Kathrine Matzen, Kira Blaschke Søndergaard, William Schmidt Meyer sowie Pastor Mathias Alpen (von links) Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Pastor Matthias Alpen segnete in der Kirche zu Lügumkloster zwei Mädchen und zwei Jungen ein. Für das Fotoalbum gab es auch ein Erinnerungsbild mit Maske.

Im feierlichen Rahmen sind am Sonnabend vier Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Klosterkirche von Pastor Matthias Alpen eingesegnet worden.

Viereinhalb Monate später als ursprünglich vorgesehen hatten Kathrine Matzen, William Schmidt Meyer, Louca Alexander Thomsen Tästensen und Kira Blaschke Søndergaard unter Einhaltung der Corona Abstandsregeln in der Kirche ihren großen Tag. Auch das September-Wetter kehrte seine schönste Seite heraus.

„Mutig, tapfer und sanft und auch hyggelig“

Pastor Matthias Alpens Predigt stand unter der Überschrift „Mutig, tapfer und sanft und auch „hyggelig“.

Alpen ging auf gemeinsame Erlebnisse aus dem Konfirmandenunterricht ein, angefangen mit dem Vorstellungsgottesdienst im Schafstall in Hoyer. Bei den gemeinsamen Stunden im Gemeindehaus in Lügumkloster war nicht ausschließlich über biblische Geschichten nachgedacht und geredet worden. Es war auch über Corona gesprochen worden, und wie die Situation auf jeden einzelnen eingewirkt hatte.

„Hyggeligt“ lautete das Feedback der Konfirmanden an den Pastor und die Kirchenälteste Ellen Blume zu der Atmosphäre im Gemeindehaus, in der sie sich wohlfühlten und wo viel gesungen wurde.

Ein ungewöhnliches Konfirmationsbild erinnert an eine ungewöhnliche Zeit. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Offene und ehrliche Rückmeldungen

Die Konfirmanden hatten während des Konfirmandenunterrichts immer offene und ehrliche Rückmeldungen gegeben, wenn eine Predigt mal nicht so leicht zu verstehen gewesen war.

Pastor Matthias Alpen gab den Jugendlichen unter anderem die drei Begriffe „mutig, tapfer und sanft“ mit auf den Weg. Auf diese drei Wörter ist er durch den deutschen Schriftsteller Ferdinand von Schirach gestoßen.

In der Geschichte geht es um einen Pastor, der an einer Schule als Lehrer tätig war. Die Schüler haben nicht alles richtig gemacht und wissen es auch. Er hat sie jedoch aus der Lage gerettet und sagte: „Ein Mann braucht drei Eigenschaften, er muss mutig, tapfer und sanft sein. Er soll die Dinge mutig beginnen, tapfer ihr Scheitern ertragen und sanft zu den Menschen sein“, so Alpen, der in seiner Interpretation Parallelen zu den Äußerungen von Jesus in der Bergpredigt sah.

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