Mühle in Hoyer

Die fliegenden Holländer in Aktion

Die fliegenden Holländer in Aktion

Die fliegenden Holländer in Aktion

Hoyer/Højer
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Vom Müllergarten aus verfolgten Schaulustige das Spektakel. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Die vielen Zuschauer bewunderten, was sich über ihren Köpfen abspielte. Am Dienstag bekam die Mühle in Hoyer ihren restaurierten Hut und neue Flügel.

Mit einer Meisterleistung und mit Präzision haben die niederländischen Mühlenbauer am Dienstag der Mühle in Hoyer den restaurierten, 15 Tonnen schweren Hut und die langen Flügel verpasst.

Schwindelfrei müssen die Mühlenexperten aus Lochem sein. Foto: Jane Rahbek Ohlsen
Romantischer geht es nicht. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Mit Seilen abgesichert balancierten sie auf dem historischen Bau herum. Besonders bei der Befestigung der Flügel hielten die vielen Schaulustigen den Atem an. Keiner wollte mit den „fliegenden Holländern“ tauschen, die nicht unter Höhenangst leiden dürfen. Als der Akt beendet war, klatschte das Publikum begeistert.

Das Publikum bestaunte die Leistung der Mühlenbauer. Foto: Jane Rahbek Ohlsen
Mühlenbauer, ein Beruf, bei dem man keine Höhenangst haben darf. Foto: Jane Rahbek Ohlsen
Balanceakt auf einer Holzplanke Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Die Firma war mit ihrem eigenen Kran angerückt und es hatte den Anschein: Das machen sie nicht zum ersten Mal.

Nach dem Sommer soll die wieder auf Vordermann gebrachte Mühle, Baujahr 1857, eingeweiht werden.

Das Projekt kostet 4,3 Millionen Kronen und wurde von der staatlichen Schloss- und Kulturerbehörde, dem A.P Møller Fond, dem „Augustinerfond“, „Højer Byfond“ und der „SE Vækstpulje“ finanziert. Im Mühlenmagazin und in der Mühle ist eine großartige Ausstellung über die Deiche, Marsch und das Wattenmeer entstanden, die im vergangenen Jahr eingeweiht wurde. Im Müllerhaus gibt es ein Café.

Mit den langen Flügeln wurde bugsiert als wären sie Streichhölzer. Foto: Jane Rahbek Ohlsen
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