Renovierungsprojekt

Fernwärme rumort im Untergrund

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Lügumkloster/Løgumkloster
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Etwas schwierig ist das Durchkommen gegenwärtig in der Allegade Foto: Monika Thomsen

Die alten Leitungen in der Allegade müssen ausgetauscht werden. 2019 folgt im Zuge der Stadterneuerung die Markedsgade.

Etwas unwegsam ist es diese Tage im Straßenzug Allegade in Lügumkloster, da die Straße aufgebuddelt ist. Auftraggeber für die Arbeiten im Untergrund ist die Fernwärmegesellschaft mit Hauptsitz am Stationsvej. „Wir sind dabei, eine alte Hauptleitung auszuwechseln, die dort liegt. Sie geht bis zur Umgehungsstraße und versorgt das Wohnviertel Mølleparken und Lügumgaard“, erläutert der Betriebschef Peter Gjelstrup Andersen. An den Rohren, die von Ende der 1970er Jahre stammen, nagt der Zahn der Zeit.

„Dabei handelt es sich um etwas vom Letzten in unserem Renovierungsprojekt“, so Andersen mit Blick auf das Vorhaben in der finanziellen Spanne zwischen 4 und 5 Millionen Kronen. Obgleich die Rohre von außen gut aussehen würden, sei eine Erneuerung dringend erforderlich. Das Vorhaben, das im Frühjahr angekurbelt wurde, läuft bis in den Herbst hinein, da der Austausch von Alt zu Neu noch in der Markledgade aussteht.

Die Gewinnung von Sonnenenergie läuft bei der Fernwärme gut. „Es ist ja ein ganz fantastischer Sommer gewesen. Im Juni, Juli und August haben wir jede Nacht das Wasser abkühlen müssen, nachdem die Tanks für ein bis zwei Wochen aufgefüllt waren“, so Andersen angesichts der begrenzten Speicherkapazität. Die Fernwärmegesellschaft in Lügumkloster hat nicht wie die Anlagen in Toftlund, Woyens und Gramm ein Saison-Lager. „Die haben aber auch das Wasser kühlen müssen“, weiß er.

Im kommenden Jahr werden im Rahmen des Stadterneuerungsprojekts in der Markedsgade die Leitungen erneuert. „Wir stimmen diesen Schritt mit der Versorgungsgesellschaft ab, die die Wasserleitung erneuert. „Das wird bestimmt gut“, meint er zu dem Projekt mit einem neuen Belag.

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