Antragsrunde

Bürgermeister-Gedenkfonds fördert örtliche Initiativen

Bürgermeister-Gedenkfonds fördert örtliche Initiativen

Bürgermeister-Gedenkfonds fördert örtliche Initiativen

Tondern/Tønder
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Die Vorsitzende der Stiftung, Neel Rudebeck (im hellen Mantel) nahm 2019 die Ausschüttung in Lügumkloster/Løgumkloster vor. (Archivfoto) Foto: Privat

Einzelpersonen und Vereine können bis zum 1. September Anträge auf finanzielle Förderung einreichen. Es werden bis zu 50.000 Kronen verteilt. Die dritte Ausschüttung aus dem Borgmester Laurids Rudebecks Mindefond findet im Herbst statt.

Der Vorstand des Gedenkfonds für Tonderns Bürgermeister Laurids Rudebeck, der im Mai 2016 plötzlich verstarb, macht darauf aufmerksam, dass die Zeit wieder reif ist, um Anträge auf eine Förderung zu stellen.

Der Prozess ist in vollem Gange und die Frist für Anträge ist der 1. September. Unterstützt werden Initiativen, die die Gemeinschaft in den jeweiligen Orten fördern.

Es stehen wieder bis zu 50.000 Kronen für diesen Zweck zur Verfügung.

Zahlreiche Spenden

Nach dem Tod von Laurids Rudebeck (Venstre), der im Alter von 56 verstarb, gingen von Menschen aus nah und fern Beileidsbekundungen und viele Schenkungen und Spenden ein.

Die Familie etnschied sich dafür, dass mit diesen Mitteln Initiativen unterstützt werden sollten, die Rudebeck während seiner Tätigkeit wichtig fand. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Der sportliche Vater von zwei erwachsenen Kindern und Großvater einer Enkelin, war ab 2009 bis zu seinem Tod Bürgermeister.

Es ist ganz im Sinne meines Vaters, dass wir sein Andenken ehren, indem wir der örtlichen Gemeinschaft etwas zurückgeben.

Neel Rudebeck, Tochter und Stiftungsvorsitzende

„Es ist ganz im Sinne meines Vaters, dass wir sein Andenken ehren, indem wir der örtlichen Gemeinschaft etwas zurückgeben. Damit versuchen wir, lokale Initiativen zu helfen, ihre Projekte und Träume umzusetzen“, sagtt Neel Rudebeck, die Vorsitzende der Stiftung und die Tochter von Laurids Rudebeck.

Das Gremium
Der Vorstand von Borgmester Laurids Rudebecks Mindefond besteht aus sechs Mitgliedern.
Dies sind: die Vorsitzende Neel Rudebeck (Laurids Rudebecks Tochter), Thor Rudebeck (sein Sohn), Lene Rudebeck (seine Witwe), Uwe Iwersen, Tondern, Lars Thomsen, Seth/Sæd sowie Marianne Rosalie Kalb, Lügumkloster/Løgumkloster.

100.000 Kronen ausgeschüttet

Der Gedenkfonds hat seit seiner ersten Ausschüttung 2018 bislang 100.000 Kronen verteilt.

Vereine oder Einzelpersonen, die einen besonderen Einsatz zugunsten des Lokalbereichs geleistet haben, können Mittel aus der Stiftung beantragen. Einen hohen Stellenwert wird dabei den Bereichen Ausbildung, Natur und Sport eingeräumt.

2018 gehörte der Verein Broen, der sich um die Freizeitgestaltung von Kindern aus sozial benachteiligten Familien kümmert, zu den Empfängern.

„Mit Unterstützung und Hilfe unseres Vereines erhalten einige Kinder die Möglichkeit, zu gleichen Bedingungen wie andere Kinder eine aktive Freizeit zu haben. Ihr Vereinsbeitrag und auch die Ausstattung für eine Aktivität kann von uns bezahlt werden. Die neuen Möglichkeiten stärken ihr Selbstwertgefühl. Von einigen Kindern wissen wir, dass die Teilnahme an einer Freizeitaktivität sich positiv auf ihr Leben in der Schule auswirkt“, berichtet die Vorsitzende von Broen, Hanne Aalling Risager.

Laurids Rudebeck nahm 2015 gemeinsam mit dem damaligen Rektor des Tonderner Gymnasiums, Jens Gade (r.), die Einweihung der neuen Sporthalle in Tondern vor. (Archiv) Foto: Elise Rahbek

Sport, Natur und Ausbildung

2018 gingen auch Mittel an den Verein Løgumkloster Løbemotion, an den Verein Spicy, der Naturwanderungen veranstaltet, und für den Unterricht von Legasthenikern an der Privatschule in Jeising/Jejsing.

Die Ausschüttung wird bei einer Veranstaltung im Herbst vorgenommen, wenn feststeht, welche Aktivitäten coronabedingt möglich sind.

„Das ist unsere gemeinsame Stiftung. Ihr Ziel ist es, Initiativen in der ganzen Kommunen vom Rande von Reisby/Rejsby bis zum zentralen Teil von Tondern zu fördern. Dieser Reichweite wollen wir gern Ausdruck verleihen, indem wir die Ausschüttung bei Veranstaltungen vornehmen, die in den verschiedenen Ortschaften stattfinden“, berichtet Neel Rudebeck.

Beiträge können weiter eingezahlt werden

Sie blickt mit Erwartung darauf, wieder Mittel auszuschütten.

Die Stiftung fußt auf Mitteln von Privatpersonen sowie von öffentlichen und privaten Unternehmen. Vor der ersten Ausschüttung 2018 standen etwa 400.000 Kronen zur Verfügung. Das Geld soll im Laufe von zehn Jahren verteilt werden.

Die Stiftung nimmt nach wie vor Beiträge entgegen. Informationen über das Beantragen von Geld gibt es unter https://www.lrmindefond.com

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