Kindergarten Tondern

Aus der Not eine Küche machen

Aus der Not eine Küche machen

Aus der Not eine Küche machen

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Tondern/Tønder
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Maurer Marquard Bucka und Abteilungsleiter Lars Malligsen-Schorr am Freitag an der Küchenbaustelle. Foto: Sara Wasmund

Der Durchbruch ist buchstäblich geschafft: Die Fertigstellung der neuen Küche im deutschen Kindergarten Tondern befindet sich auf den Zielgeraden.

Es hat eben alles seine zwei Seiten und so kann auch ein Wasserrohrbruch etwas Gutes haben. Diese Erfahrung macht der deutsche Kindergarten in Tondern, nachdem ein kaputtes Rohr die Kindergartenküche kurz vor Erntedank unbenutzbar gemacht hatte.

Dank diverser bewilligter Anträge, Spenden und Zuschüsse sowie dem Geld aus der Versicherung kriegen Kinder und Mitarbeiter nun eine vollkommen neue und noch dazu im doppelten Wortsinne offene Küche. Gestern wurde der Durchbruch geschafft. Maurer Marquard Bucka riss die Wand zwischen Kindergartenstube und Küche ein – hier wird eine Theke entstehen.

Mehr Raum für das Ernährungskonzept

Abteilungsleiter und Erzieher Lars Malligsen-Schorr freut sich auf die neue Küche: „So können wir unser Ernährungskonzept einer offenen Küche, also die Miteinbeziehung der Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten, noch besser umsetzen.“

Da das Abtrocknen des Raums länger gedauert hat, als gedacht, verzögerte sich der Prozess der Küchenumgestaltung. Für die Eltern bedeutet das im Gegensatz zu sonst: Brotdosen mitgeben, denn die normalerweise gewährte Vollzeitverpflegung liegt derzeit brach. Das soll sich nun schnellstmöglich ändern. „Wir hoffen, dass wir Anfang bis Mitte Februar soweit sind“, sagt Malligsen-Schnorr, „wenn die Küche steht, muss sie dann noch von der Behörde abgenommen werden. Und dann gibt es in unserem Kindergarten endlich wieder eine Vollverpflegung!“

Maurer Marquard Bucka in Aktion: Der Durchbruch ist fast geschafft. Foto: Sara Wasmund
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