Umfrage

Die Zufriedenheit wohnt in Tondern

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Tønder
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In Tondern sind die Bürger sehr zufrieden mit ihrem Leben. Foto: Archivbild: DN

Zwei Drittel der befragten Bürger sind sehr zufrieden mit ihrem Leben. Aber Gesundheit lässt bei Arbeitslosen zu wünschen übrig.

Zwei Drittel der Bürger in der Kommune Tondern zeigen sich laut einer Umfrage der Region Süddänemark sehr zufrieden mit ihrem Leben. Im Rahmen der Untersuchung „Syddanskernes Liv“ wurde unter 1.080 Einwohnern in der Kommune Tondern die Lebensqualität erfragt.

Im Blickpunkt waren dabei die Parameter Gesundheit, Geborgenheit, Vertrauen, Arbeit, Freizeit, Finanzen und das Familienleben. Die größte Zufriedenheit wurde im Zusammenhang mit dem Familienleben verzeichnet. Eine große Mehrheit der Befragten freut sich über ihre sozialen Verbindungen, und 65 Prozent sind damit sehr zufrieden. Bei 63 Prozent löst das Berufsleben Zufriedenheit aus. Bürger mit einer mittleren und einer langen weiterführenden Ausbildung sind kaum so zufrieden wie Bürger mit einem Volksschulabschluss oder Abitur. Mehr als jeder Dritte engagiert sich mit freiwilliger Arbeit.

„Es ist schön zu lesen, dass es unseren Bürgern gut geht und dass sie generell aktiv und mit ihrem Dasein zufrieden sind. Wir arbeiten tagtäglich daran, die Rahmen für die Bürger zu verbessern, damit sie das von ihnen gewünschte Leben leben können“, erklärt Bürgermeister Henrik Frandsen (Venstre), der gleichzeitig auf Bereiche eingeht, die einen Einsatz erfordern. Zum Beispiel kommen 30 Prozent der arbeitslosen Bürger zu der Einschätzung, dass sie gesundheitsbedingt Herausforderungen haben. Auch Rentner sorgen sich um ihre gesundheitliche Verfassung, die sie als schlecht bzw. sehr schlecht einstufen. „Das werden wir uns natürlich genauer anschauen“, meint der Bürgermeister außer auf den gesundheitlichen Zustand auch mit Blick darauf, dass sich einige Bürger bessere Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wünschen. Die größte Zufriedenheit mit dem Freizeitangebot gibt es in Ortschaften mit 2.000 bis 5.000 Bewohnern.

Regionsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre) will das Wissen für das Schaffen von besseren Lebensbedingungen einsetzen. Die Region könnte einwirken, indem die Behandlungen im Gesundheitssystem ständig verbessert würden und in dem gewährleistet werde, dass es für alle Bürger Hausärzte geben würde.

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