Verkehr

Wenn’s klappt: Mal so und mal so an der Grenze

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Pepersmark/Pebersmark
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Foto: Privat

An der Grenze in Pepersmark gab es zuletzt zwei unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Vielleicht sollte man 50 km/h fahren, dann liegt man genau in der Mitte und kommt um ein Knöllchen herum: Direkt an der Grenze in Pepersmark gab es zuletzt zwei unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Richtung Norden fahrend, zeigt das eine Schild 60, das andere 40 an. Es handelt sich aber nicht um zwei unterschiedliche Schilder, sondern um eine falsche Einstellung. Die Schilder sind klappbar und können 60 km/h oder reduziert, wenn an der Grenze mal eine Stichprobenkontrolle vorgenommen wird, 40 km/h anzeigen.

Dass unterschiedlich angezeigt wird, ist von den Behörden nicht gewollt. Da hat womöglich jemand an den Schildern herumgefummelt, „oder der Wind hat das Schild umgeklappt“, so Knud Reinholdt, Leiter der Verkehrsabteilung bei der Polizei Nordschleswig und Süddänemark.

„Normalerweise sind die Schilder abgeschlossen. Ich werde gleich mal bei UKA (Grenzpolizeieinheit „Udlændinge kontrolafdeling“, red. Anm.) Bescheid geben, die die Schilder nutzt, so Reinholdt.
Auf die Idee, 50 km/h zu fahren, so lange sowohl 60 als auch 40 angezeigt wird, reagierte der Leiter mit einem Lachen. „Ja, das passt ja. Es ist genau der Durchschnitt“, so Reinholdt, der die Schilderkorrektur nichtsdestotrotz in die Wege leiten will.

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