Rechtsprechung

Weiteres Urteil im umfassenden Drogenfall

Weiteres Urteil im umfassenden Drogenfall

Weiteres Urteil im umfassenden Drogenfall

Kjeld Thomsen/JV
Sonderburg/Sønderborg
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Am Sonderburger Gericht gab es ein weiteres Urteil in einem umfangreicheren Drogenprozess. Foto: Karin Riggelsen (Archiv)

Eine Gruppe junger Menschen aus Apenrade (Aabenraa) und Umgebung hatte über einen längeren Zeitraum große Mengen Drogen von den Niederlanden nach Dänemark geschmuggelt. Am Sonderburger Gericht hat es die neunte Verurteilung gegeben.

Nun war ein mittlerweile 23-Jähriger am Gericht in Sonderburg (Sønderborg) an der Reihe.

Er war wegen Drogenschmuggels und Drogenhandels angeklagt und gilt als Mittäter in einem größeren Drogenfall mit Tatverdächtigen aus dem Großraum Apenrade.

Das Gericht verurteilte den Mann laut „jv.dk“ zu fünf Jahren Gefängnis. Neun Personen sind in dem komplexen Fall inzwischen verurteilt worden.

Über 50 Jahre Haft sind bislang zusammengekommen, und es warten weitere Prozesse.

Die Drogenaktivitäten fanden im Zeitraum 2016 bis 2020 statt.

Das Gericht gelangte zu der Überzeugung, dass der 23-Jährige beim Schmuggeln von zweieinhalb Kilogramm Haschisch über den Grenzübergang Renz (Rens) beteiligt gewesen war. Die Drogen stammten aus den Niederlanden.

Der Mann hatte zudem 12 Kilogramm Amphetamin in seinem Fahrzeug aufbewahrt und versucht, eine größere Menge Haschisch zu verkaufen.

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