Fördergelder für Entwicklungsprojekte

Vorboten der Umgestaltung

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Die geplante Umgestaltung des Areals an der Ampelkreuzung wird erst im nächsten Jahr erfolgen können. Einige Bäume wurden dafür aber schon mal entfernt. Foto: kjt

Die Bäume an der Ampelkreuzung in Tingleff wurden für die Schaffung eines neuen Aufenthaltsbereiches gefällt. Erste Planungen stehen bereits.

Von den in Aussicht gestellten 5,7 Millionen Kronen kommunaler und staatlicher Fördergelder für Entwicklungsprojekte in Tingleff sollen 3,5 Millionen Kronen in die Gestaltung eines Aufenthaltsbereichs an der Bushaltestelle auf dem Grønnevej fließen. Das haben Lenkungsausschuss und Arbeitsgruppe von Tinglev Forum, wie berichtet, festgelegt. Die endgültige Zusage für die Fördergelder steht allerdings noch aus, das Vorhaben kann somit noch nicht in Angriff genommen werden. Eine erste, kleine Veränderung hat es dennoch schon gegeben. Über einen kommunalen Sondertopf sind Bäume im Bereich der Ampelkreuzung gefällt worden. Das kleine dreieckige Waldstück ist ausgedünnt, wirkt geräumiger und lässt erahnen, dass Jugendliche und Kinder, die auf den Bus warten, hier bald mehr und einladenderen Platz haben.

Mit den Arbeiten ist der Tiefbau- und Handwerksbetrieb von Kim P. Hansen aus Bülderup-Bau beauftragt worden. Kim Hansen hat die Projektidee beim Baumfällen einfließen lassen. Aus Baumstümpfen hat er Sitzmöglichkeiten mit Lehne kreiert. „Das war einfach so’ne Spielerei. Ob es dabei bleibt, müssen wir sehen“, so Hansen.

Plan bereits im Hinterkopf

Im Hinterkopf habe er bereits einen Plan, wie der neue Platz aussehen könnte. Konkrete Details gelte es aber noch einzubauen. „Von der Arbeitsgruppe ist ja unter anderem ein Unterstand – eine Art Pavillion – mit Sitzmöglichkeiten angedacht“, so Hansen.

Die Nordschleswigsche Gemeinde stellt Teile des Pastoratsgrundstücks für das Projekt zur Verfügung. Wie genau dieser Abschnitt einbezogen wird, gelte es ebenfalls noch festzulegen, so Kim Hansen.
Seit Jahren ist es an der Bushaltestelle vorm Pastorat nach Schulschluss sehr voll, unübersichtlich und mitunter auch gefährlich. Das soll mit dem neuen park- und marktplatzähnlichen Bereich in Verbindung mit dem Tingleffer Entwicklungsplan anders werden.

Der Platz soll zugleich ein Gemeinschaftsort für Kinder und Jugendliche der deutschen und dänischen Einrichtungen werden. Angedacht ist bekanntlich auch, das ehemalige 1905-Gebäude der Kommunalschule an der Ampel in ein deutsch-dänische Jugendhaus zu verwandeln.

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