Bildung

Tingleffer Startschuss für das Filmprojekt der Region Sønderjylland-Schleswig

Filmprojekt der Region Sønderjylland-Schleswig gestartet

Filmprojekt der Region Sønderjylland-Schleswig gestartet

Tingleff/Tinglev
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Die Filmemacher der Deutschen Schule Tingleff Foto: DS Tingleff

Zehnt- und Neuntklässler der Deutschen Schule Tingleff haben sich von zwei Experten aus Berlin in die Kunst des Kurzfilmemachens einführen lassen. Nun werden die Schüler im Rahmen des Projekts der Kulturvereinbarung „Sønderjylland-Schleswig“ zum Thema „Grenze und Demokratie“ eigene Filmbeiträge erstellen. Die Manuskripte sind bereits verfasst.

Die Tingleffer Schüler waren die ersten, die im Rahmen des grenzüberschreitenden „Jugend2020“-Projekts der Region Sønderjylland-Schleswig bei einem Workshop in das Erstellen von Kurzfilmen eingeführt wurden.

Zwei Profis aus Berlin – Kameramann und Produzent Lukas Eylandt sowie Regisseur und Autor Christian Mertens – zeigten und erklärten den Neunt- und Zehntklässlern kürzlich einen Schultag lang, worauf es beim Produzieren eines Kurzfilms ankommt.

Viel mitgenommen

Das vorgegebene Thema des deutsch-dänischen Schüler-Filmprojekts lautet „Grenze und Demokratie“.

„Die beiden haben es sehr gut gemacht. Die Schüler haben viel mitgenommen“, so das Lob von Henning Kracht, Klassenlehrer der zehnten Klasse, an die zwei Experten aus Berlin.

Henning Kracht und Kollegin Kerstin Westergaard, Klassenlehrerin der Neunten, werden die Schüler demnächst nun beim Drehen begleiten und betreuen.

Die Schüler sind in vier Gruppen mit jeweils fünf, sechs oder sieben Mädchen und Jungen aufgeteilt. „Jede Gruppe hat ein Manuskript mit einem eigenen Unterthema erstellt“, erläutert Henning Kracht.

Bilden eine Gruppe und werden einen Kurzfilm über Gewalt in der Partnerschaft machen: (v. l.) Maja, Hans Jakob, Freydis, May und Lina aus der neunten Klasse. Foto: DS Tingleff

Die Tingleffer Filme mit einer vorgegebenen Länge von vier bis sechs Minuten werden von gleichgeschlechtlicher Partnerschaft, falschem Selbstbild, Mobbing und Gewalt in der Partnerschaft handeln.

Auszeichnungen winken

Sollten die Kurzfilme gut gelingen, dann können sich die Tingleffer Hoffnungen auf einen Preis machen. Eine Jury bewertet die Beiträge aller teilnehmenden Schulen aus Deutschland und Dänemark. Prämiert werden am Ende „bester Film“, „bestes Script“, „bestes Schauspiel“, „beste Technik“ und „bestes Plakat“.

Am 27. November ist ein großes Finale geplant. Im Kulturhaus in Tondern/Tønder werden die besten Kurzfilme bei einem Filmfestival präsentiert. Vielleicht sind die Tingleffer ja ganz vorn dabei.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Schüler aus Tingleff bei solch einem Wettbewerb abräumen. Henning Kracht hat es mit Schülergruppen schon mehrmals erlebt.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“