Umwelt und Natur

Storchenjunges war nicht mehr zu retten

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Schmedagger
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Foto: Webcam Tvsyd/storkene.dk

Das später geschlüpfte und daher wesentlich kleinere Küken lag am Mittwoch fast regungslos im Nest. Die Hilfe für das Nesthäkchen der Storchenfamilie kam allerdings zu spät.

Eigentlich wollte der Storchenverein der Natur freien Lauf lassen, als es dem jüngsten Küken von insgesamt vier Storchenjungen im Nest von Schmedagger nicht gut ging. Das später geschlüpfte und daher wesentlich kleinere Küken lag am Mittwoch fast regungslos im Nest. Da das Telefon beim Storchenverein um dessen Vorsitzenden Jess Frederiksen Sturm klingelte und Anrufer auf der Webcam bemerkt haben wollten, dass das Junge an irgend etwas festgeklemmt ist, ließ man doch die Feuerwehr oben im Nest nach dem Rechten schauen. Die Hilfe für das Nesthäkchen der Storchenfamilie kam allerdings zu spät. Das Küken starb wenig später.

Das Junge saß nicht fest, so Morten Christiansen von der Tingleffer Feuerwehr zu TV Syd. Es sei aber sehr entkräftet gewesen. Die Augen waren entzündet und der Hals ohne Anspannung. Jess Frederiksen hatte gegenüber dem Nordschleswiger kurz zuvor vermutet, dass das Küken von den Geschwistern erdrückt worden war und sich dabei verletzt hatte. Diese These könnte zutreffend sein.

Die Hoffnungen des Vereins und aller Storchenfreunde ruhen nun auf den verbliebenen drei Jungvögeln. Sie machen einen kräftigen Eindruck und scheinen auf einem guten Weg zu sein, flügge zu werden.

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