Generalversammlung

Pattburger Schule verschafft sich den nötigen Raum

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Pattburg/Padborg
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Die Deutsche Schule Pattburg Foto: Archiv

Wegen gestiegener Schülerzahlen wird die deutsche Einrichtung einen Pavillon aufstellen. Die Schulleiterin Susanne Haupt sprach in ihrem Bericht von einem guten Draht zwischen Schule, Vorstand und Elternschaft.

Mit 82 Schülern hat die Deutsche Schule Pattburg eine Rekordmarke erreicht. Das ist an sich positiv, zeige es doch, dass man eine Schule ist, „der Eltern vertrauen und die einen guten Ruf genießt“, so Schulvereinsvorsitzender Thilo Schlechter in seinem Bericht zur Generalversammlung mit über 30 Teilnehmern im Gemeinschaftsraum der Schule.

Die Schülerzahl hat das Kollegium und die Schulleitung allerdings auch vor große Herausforderungen gestellt, „denn die Kapazitätsgrenze ist erreicht“, so Schlechter. „Ihr habt einen großen Einsatz geleistet, um einen geregelten Schulalltag zu gewährleisten“, so der Vorsitzende mit Lob an das Kollegium und an Schulleiterin Susanne Haupt. Auch dem Mitarbeiterstab der Schulfreizeitordnung (SFO) sprach der Vorsitzende für gute Arbeit seinen Dank aus. „Ich kann allen Eltern nur empfehlen, ihr Kind in der SFO anzumelden.“

In Absprache mit dem Schul- und Sprachverein wird die Schule einen Pavillon anschaffen. „Wenn alles klappt, werden wir im Dezember ca. 50 Quadratmeter mehr Räumlichkeiten zur Verfügung haben“, erwähnte der Vorsitzende. Er hob das gute Verhältnis zwischen Kollegium, Mitarbeiter und Vorstand hervor. Wichtig sei auch, dass ein guter und konstruktiver Kontakt zu den Eltern besteht. „Mein Eindruck ist, dass es ganz klar so ist.“

Eingespielt

Schulleiterin Susanne Haupt sprach in ihrem Bericht ebenfalls von einem guten Draht zwischen Schule, Vorstand und Elternschaft. „Man hat ein richtiges Teamfeeling“.
Sie ging auf personelle Änderungen ein und erinnerte daran, dass im Februar mit Uwe und Heiderose Westergaard zwei verdienstvolle, langjährige Lehrer in den Ruhestand treten werden.

Auf die höheren Schülerzahlen galt es, sich einzustellen. „Alle haben sich dabei gegenseitig unterstützt und Lösungen gefunden. Es ist auch eine gute Vernetzung zu anderen Stellen erfolgt“, so Haupt mit Hinweis auf die Kontakte zum schulpsychologischen Dienst auf DSSV- und Kommunalebene. Intern habe man sich auf Inklusion und differenzierten Unterricht spezialisiert, ergänzte Susanne Haupt. Sie selbst werde wegen der gestiegenen Schülerzahlen von einer Bürokraft unterstützt. „Damit ich nicht nur verwalte, sondern auch entwickeln kann.“

Die Schule lege Wert auf gemeinschaftsfördernde Aktivitäten. Ob beim Morgensingen, großen Schulveranstaltungen oder freiwilligen Diensten wie Lesepatenschaft oder Schülerlotsenamt: Die Schüler werden dafür sensibilisiert, Teil der Schulgemeinschaft zu sein und sich dafür einzubringen, so Haupt. Den Punkt Wahlen konnte Versammlungsleiter Uwe Westergaard schnell abhaken. Die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder (2. Vorsitzender und Schriftwart) sowie die beiden Vertreter wurden allesamt wiedergewählt.

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