Grenzkontrolle

Neues Domizil für die Kontrolleure

Neues Domizil für die Kontrolleure

Neues Domizil für die Kontrolleure

Krusau/Kruså
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Das neue, graue Kontrollgebäude an der Krusauer Grenze Foto: kjt

Trakte an der Krusauer Grenze sorgen für mehr Komfort. Einheiten sind auch an den Grenzen Pattburg und Fröslee geplant.

Ungefähr dort, wo sich in Krusau vor dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens und dem damit verbundenen Wegfall der Passkontrollen einst die dänischen Zoll- und Passhäuschen befanden, steht seit einigen Tagen ein neues, graues Gebäude. Es soll den Beamten bei der dänischen Grenzkontrolle bessere Arbeitsbedingungen und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

Bislang mussten die Mitarbeiter mit kleinen primitiven Containern vorliebnehmen.

Immer noch vorübergehend

Bei dem grauen Trakt handelt es sich nach wie vor um eine mobile Einheit, die vorübergehend in Position gebracht worden ist und jederzeit wieder verlegt werden kann, betont Helle Lundberg, Pressesprecherin der Polizei Südjütland und Nordschleswig auf Anfrage.

„Sie haben den Zweck, die Verhältnisse für das Personal an der Grenze zu verbessern, wenn es beispielsweise eine Sachbearbeitung vorzunehmen hat oder sich im Allgemeinen an der Grenze aufhält“, so die Sprecherin in einer Antwort an den „Nordschleswiger“.

Ein Büro- und Wohncontainer hat eine Grundfläche von vier mal zehn Metern.
„In Krusau sind zwei Einheiten für die Sachbearbeitung und für das Personal aufgestellt worden. In Pattburg folgen in Kürze ebenfalls zwei Einheiten mit demselben Zweck. Später wird in Fröslee (Autobahngrenze, red. Anm.) ein Container, bestehend aus drei Einheiten, aufgestellt. Eine davon für die Sachbearbeitung und zwei für das Personal“, ergänzt Helle Lundberg.

In den neuen zeitgemäßen Pavillons, die die alten, ausgedienten Pavillons ersetzen sollen, „gibt es natürlich Heizung und sanitäre Anlagen. Es gibt Anschluss ans Glasfasernetz und eine angemessene Möblierung“, so Lundberg.

Die Reichspolizei mietet die Container ihr zufolge bei der Firma „Mobilhouse“ aus Fredericia, die die Ausschreibung gewonnen hatte.

In Krusau sind zwei Module der neuen Büro- und Wohncontainer für die Beamten der Grenzkontrolle aufgestellt worden. Foto: kjt
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Ab die Post“