Grenzkontrollen

Mann widersetzt sich Einreiseverbot

Mann widersetzt sich Einreiseverbot

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kjt
Pattburg/Flensburg
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Foto: Polizei

37-Jähriger wollte Anweisungen der Bundespolizei am Flensburger Bahnhof nicht Folge leisten und wurde aggressiv.

Am Donnerstagabend hat die Bundespolizei auf dem Flensburger Bahnhof einen Einreisezug aus Dänemark kontrolliert. Dabei stießen die Beamten auf einen 37-jährigen Dänen. Der Mann wies sich ordnungsgemäß aus, und die fahndungsmäßige Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem verlief negativ.

Da der Däne den Bundespolizisten aber keinen plausiblen Einreisegrund nennen konnte, wurde ihm die Einreise in das Bundesgebiet aufgrund der Corona-Pandemie untersagt, so die Bundespolizei in einer Mitteilung.

Der 37-Jährige wurde aufgefordert, den nächsten Zug zurück nach Dänemark zu nehmen. Er entriss dem Beamten aber den Pass und flüchtete in den zur Abfahrt bereitstehenden Regionalexpress nach Hamburg.

In Handschellen abgeführt

Da er den Zug nicht freiwillig verlassen wollte und sich zudem recht aggressiv verhielt, haben die Bundespolizisten körperliche Gewalt angewendet. Beim Herausbringen aus dem Zug trat der Aggressor nach einem Beamten und traf ihn am Oberschenkel. Daraufhin brachten die Polizisten ihn zu Boden, legten ihm Handschellen an und beförderten ihn im Streifenwagen zur Wache.

Der Polizist wurde bei dem Angriff nicht verletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen. Auf der Dienststelle ergab eine telefonische Nachfrage bei den dänischen Behörden, dass der Mann dort als hinreichend bekannt gilt. Ein Alkoholtest verlief negativ.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Grenzübergang Kupfermühle an die dänische Polizei übergeben. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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