Erziehung und Bildung

Laternen basteln diesmal ohne Omas und Opas

Laternen basteln diesmal ohne Omas und Opas

Laternen basteln diesmal ohne Omas und Opas

Rapstedt/Ravsted
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Erzieherin Betty Jürgensen Muus und die Laternebastler Cecilie C., Cecilie A. und Niclas Foto: Karin Riggelsen

Coronabedingt musste im Deutschen Kindergarten Rapstedt das traditionsreiche Laternekreieren mit den Großeltern ausfallen. Emsig gebastelt wurde dennoch.

Das war natürlich eine betrübliche Mitteilung, die die Mädchen und Jungen des Deutschen Kindergartens Rapstedt in der Corona-Krise erreichte.

Das Laternebasteln mit den Großeltern kann wegen des tückischen Virus nicht stattfinden, und auch das Laternefest mit einem Marsch durch den Ort mit Eltern, Geschwistern und Großeltern muss ausfallen.

Die Kinder und Erzieher machten das Beste draus. Man griff zu Plan B und zum Motto „selbst ist das Kindergartenkind“.

Mit etwas Unterstützung der Erzieher bastelten die Kinder ihre Laternen einfach selbst. Mit den Angehörigen wäre es sicherlich spannender gewesen, doch auch so hatten die Kinder Freude am Schnippeln, Kleben und Bemalen.

Konzentration beim Laternebasteln Foto: Karin Riggelsen
Ist doch toll geworden! Niclas mit seiner selbst gebastelten Laternen. Foto: Karin Riggelsen

Die neu kreierten Laternen sollen trotz Corona-Absage zum Einsatz kommen. Der Kindergarten greift zu Plan C: Am 31. Oktober ist vormittags ein kleines Laternelaufen mit allen Kindern und Erziehern vorgesehen mit Stockbrotbacken am Lagerfeuer.

Am Nachmittag soll dann die nächste Runde auf dem Schulhof zusammen mit den Kindern der Schulfreizeitordnung (SFO) folgen, für die der Kindergarten eine feste Anlaufstelle ist.

„Mit den SFO-Kindern wird Pfannkuchen gegessen“, so Abteilungsleiterin Betty Jürgensen Muus mit der Hoffnung, dass auch die abgeänderte Form des Laternelaufens bei den Kindern ankommt.

Frej, Abteilungsleiterin Betty Jürgensen Muus und Cecilie C. beim Zuschneiden des benötigten Papiers. Foto: Karin Riggelsen
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