Pflege

Jubiläum als Unterhalter älterer Mitbürger

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
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Sorgen ehrenamtlich für Unterhaltung im Pflegeheim Enggården (v. l.): Arne Lunding und Laura Hansen. Foto: Karin Riggelsen

Arne Lunding und Laura Hansen bringen Woche für Woche Abwechslung ins Pflegeheim „Enggården“. Der 14. Februar wird für die beiden und für die Bewohner ein besonderer Tag.

Sie sind seit acht Jahren regelmäßig für die Bewohner des Bülderup-Bauer Pflegeheims „Enggården“ da, unterhalten mit Geschichten und Gesang. Demnächst haben Arne Lunding und Laura Hansen als ehrenamtliche Entertainer ein Jubiläum. Am 14. Februar wird es das 100. Mal sein, dass sie mit Vorlesen, Musik und Gesang Abwechslung in den Alltag der Bewohner bringen.

Anlässlich des Jubiläums wird es eine Sonderveranstaltung geben, bei der sich Lunding, seines Zeichens Vorsitzender der Kirchengemeinde Tingleff, und Kirchensängerin Laura Hansen von Organistin Doris Sommerlund, Helle Petersen und Johnny Hahn Verstärkung bekommen. Um 14.30 Uhr geht es los.
Wie kam es zu der allwöchentlichen Unterhaltungsstunde?

„Es begann mit einem Auftritt des Tingleffer Kirchenchores“, so Arne Lunding. Als Ruheständler hatte er Zeit und er hatte Lust, für die älteren Mitbürger etwas zu tun. Mit Laura Hansen fand er eine Gleichgesinnte und seither wird gesungen und erzählt.

„Ich habe um die 80 kleine Geschichten geschrieben“, erwähnt Lunding. Laura Hansen und er sind stets bemüht, gut vorbereitet zu den Zusammenkünften ins Pflegeheim zu kommen. Obwohl Arne Lunding Kirchenvertreter in Tingleff ist und auch das dortige Pflegeheim Tingleff gut kennt, ist ihm das Heim in Bülderup-Bau ans Herz gewachsen.

„Es ist das beste Pflegeheim, das ich kenne

„Es ist das beste Pflegeheim, das ich kenne“, sagt er. „Die Bewohner kommen aus einem großen Umkreis. Es sind ja oft auch welche aus Klipleff, Tingleff, Uk und Bülderup darunter“.

Es mache ihm Freude, die älteren Menschen zum Zuhören und Singen zu animieren. „Auch Bewohner, die dement sind, reagieren darauf. Das stellen wir immer wieder fest und das ist doch schön“, erwähnt Arne Lunding.

Für den 76-Jährigen und seine Kollegin gehört auch dazu, dass Bewohner eines Pflegeheims sterben und die Zuhörerschar sich fortwährend anders zusammensetzt. „Das ist nun mal der Lauf der Dinge“, so Lunding, der jetzt bald zum 100. Mal Geschichten vorlesen wird.

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