Waldbrände

Hilfsmittel aus Tingleff und Hadersleben auf dem Weg nach Schweden

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Tingleff/Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Heftige Waldbrände bei Ljusdal in Gävleborgs Län. Foto: Ritzau Scanpix/TT NYHETSBYRÅN

Die dänische Bereitschaftsbehörde hat am frühen Donnerstagmorgen einen Hilfskonvoi gen Schweden entsandt. Darunter befinden sich Materialien aus Nordschleswig, mit denen die außer Kontrolle geratenen Waldbrände bekämpft werden.

Schläuche, mobile Löschspritze und Tankwagen – die dänische Bereitschaftsbehörde hat am Donnerstagmorgen eine Hilfskolonne nach Mittelschweden entsandt. In den frühen Morgenstunden machten sich 27 Personen und diverse Materialen auf den Weg nach Ljusdal. Dort toben schwere Waldbrände, die am Donnerstag außer Kontrolle waren.

„Am liebsten hätte Schweden von uns einen Lösch-Helikopter oder ein Löschflugzeug erhalten. Aber da Dänemark keine großen Waldgebiete hat, besitzen wir so etwas nicht. Aber wir haben den Schweden eine Liste erstellt mit jener Ausstattung, die wir zur Verfügung stellen könnten. Und davon haben sie sich einiges ausgesucht und so kommen wir ins Spiel“, erzählt Lars Schou, operativer Chef der dänischen Bereitschaft. Das Angebot, zu helfen, kam von uns und Schweden hat es dankend angenommen.“

Materialien und Personal wurden zunächst in Hedehusene bei Kopenhagen gesammelt. Campausstattung und Löschschläuche aus Herning, Brandschutzkleidung aus Hadersleben sowie mobile Wasserspritze und Tankwagen aus Tingleff. Der operative Chef rechnet damit, dass die Einheiten am Donnerstagabend gegen 21 Uhr in Mittelschweden ankommen. Was genau sie dann dort machen, stellt sich erst dann heraus. „Vielleicht sollen unsere Leute schwedische Einheiten ablösen, vielleicht kriegen sie eine eigene Aufgabe. Das bestimmt der schwedische Einsatzleiter vor Ort“, erklärt Lars Schou.

Mehr lesen