Eine Absage

Grenzrevue ging mit kleinem Wermutstropfen über die Bühne

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Krusau/Kruså
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Auf der „Schluderbank“: Anja Hou und Peter Jørgensen.privat Foto: Privat

Eine von fünf Vorstellungen der Krusauer Grenzrevue musste aufgrund mangelnder Anmeldungen abgesagt werden. Dennoch fällt die Bilanz positiv aus.

Monatelang hatte das Team der Krusauer Grenzrevue geplant und geprobt. Vergangenen Sonnabend ging die diesjährige Show zu Ende. Der ganz große Zuschauerandrang blieb aus. Von den fünf Vorstellungen musste eine mangels Anmeldungen sogar ausfallen.

„Insgesamt sind wir aber zufrieden und die Rückmeldungen waren gut“, so Annemarie Jacobsen vom Vorstand des Grenzrevue-Vereins.

Bei den letzten beiden Revue-Abenden war der Multisaal der Krusauer Grenzhallen am Harkærvej mit rund 80 Plätzen „zu Dreiviertel gefüllt. Das ist ganz okay.

Die ersten beiden Abende waren so gut wie ausverkauft“, so Annemarie Jacobsen, die jahrelang selbst auf der Bühne stand, diesmal aber andere ans Ruder ließ.

Nur neun Anmeldungen am Mittwoch

Ausfallen musste die Mittwochsvorstellung, da sich lediglich neun Gäste angemeldet hatten.
Im Vorstand werde man die diesjährige Veranstaltung demnächst Revue passieren lassen und dabei auch über die Zuschauerzahl sprechen.

„Es stellt sich die Frage, ob genug PR für die Grenzrevue gemacht wurde oder ob die Leute einfach zu viel um die Ohren haben“, so Annemarie Jacobsen.

Vor den Auftritten hat es an allen Abenden ein Büfett gegeben, um den Showabend zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. „Das kam sehr gut an. Die Teilnehmer genossen es“, ergänzt Jacobsen.
Hat das Büfett andere womöglich von einem Besuch abgehalten, weil sie aus zeitlichen oder auch aus Kostengründen lieber nur die Show gesehen hätten?

„Das haben wir schon öfter diskutiert und es gab die Überlegung, den Eintritt nach dem Essen zu ermöglichen. Vielleicht wäre das eine Option fürs nächste Jahr. Auch das werden wir besprechen“.
„Die Stimmung im Team ist aber gut und alle Darsteller haben signalisiert, weiterzumachen“, so Annemarie Jacobsen.

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