Schwimmhalle Tingleff

Eine Frage der Filterstärke

Eine Frage der Filterstärke

Eine Frage der Filterstärke

Tingleff/Tinglev
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Bent Mærsk Thye
Bent Mærsk Thye im trockengelegten Becken. Rechts im Bild zu sehen: die abgeschnittenen Bassinkanten. Hier werden Überlaufkanten ins Becken gebaut. Foto: Sara Wasmund

Seit anderthalb Wochen werden die technischen Filteranlagen in der Tingleffer Schwimmhalle modernisiert. Der Beckenrand muss dafür komplett umgestaltet werden.

Der Betonschneider dröhnt, die Modernisierung der trockengelegten Tingleffer Schwimmhalle läuft auf Hochtouren. Die 780.000 Liter Wasser sind abgelassen worden, nun arbeitet man am Komplettaustausch des Filtersystems. Rechts neben der Halle wird in dieser Woche das Loch für einen neuen Ausgleichswassertank bereitet, im Schwimmbassin laufen die Arbeiten am Beton.

„Das Bassin erhält eine Überlaufkante. Bislang endete das Wasser 20 Zentimeter unterhalb des Beckenrandes. Für die neue Überlaufkante muss der Beckenrand komplett umgestaltet werden“, erklärt Hallenwart Bent Mærsk Thye. Bislang wurde das Wasser über Löcher in der Beckenwand ausgetauscht, 150 Kubikmeter Wasser in der Stunde. Eine neue landesweite Verordnung fordert seit dem 1. Juli das Filtern von 208 Kubikmetern in der Stunde – und so rüstet man in Tingleff nun nach. Zukünftig wird das gereinigte Wasser über Düsen im Beckenboden zurückfließen, während es an der Oberfläche über den Rand schwappt und in den Filterkreislauf gerät.

Wassertank
Neben der Halle entsteht die Kuhle für den neuen Wassertank. Foto: Sara Wasmund

Die große Frage ist: Wann kann die modernisierte Schwimmhalle wieder öffnen?

Die drei bislang tätigen Sandfilter im Gebäude sind bereits abmontiert, der neue Überlauftank im Außenbereich wird die Reinigung zukünftig übernehmen. Die Arbeiten am Beton haben sich leicht verzögert. „Wir hoffen natürlich, dass wir die Zeit wieder reinholen“, so der Hallenwart. Die große Frage ist: Wann kann die modernisierte Schwimmhalle wieder öffnen? „Wir hoffen, dass dies Ende November der Fall sein kann. Aufgrund der komplexen Arbeiten ist es aber schwer, sich festzulegen“, sagt Bent Mærsk Thye.

Er plant derzeit auch eine Umgestaltung des Eingangsbereiches. „Wir sparen in diesen Monaten ja an Wasser, Strom und Wärme. Derzeit kalkulieren wir, ob wir unter anderem mit diesem Geld einen neuen Eintrittsraum gestalten, mit Schiebetür und neuem Boden“, so der Hallenwart.

Sollte das eigene Budget dies erlauben, würden die Arbeiten zeitgleich ausgeführt, sodass mit einer an mehreren Stellen erneuerten Halle eröffnet werden kann. Für die technische Aufrüstung des Beckens hat die Kommune Apenrade rund 8,2 Millionen Kronen bewilligt.

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