Erduntersuchungen

Erste Vorarbeiten für neues Pflegeheim eingeleitet

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Die Markierungshölzer zeigen noch nicht an, wo die Trakte des neuen Pflegeheims Grønningen liegen werden. Die kleinen Pfähle sind erst einmal nur Markierungen für Probeausgrabungen. Foto: Kjeld Thomsen

Die Kommune hat Bohrungen zur Untersuchung des Erdreiches vornehmen lassen. Das Museum kommt als nächstes.

Nein, der erste Spatenstich für das neue Pflegeheim „Grønningen“ in Tingleff steht noch nicht bevor. Die Markierungspfähle auf der Grünfläche vor Bürgerhaus und Bibliothek, wo das neue Heim errichtet werden soll, haben mit dem Baubeginn nichts zu tun. Zumindest nicht direkt. Wie Hanne Mette Pedersen, Architektin von der zuständigen Kommunalverwaltung „kommunale ejendomme“ erklärt, sind vor Ort Bohrungen vorgenommen worden, um die Beschaffenheit des Erdreichs zu untersuchen. Bei der Probenentnahme gehe es in erster Linie darum, Erkenntnisse über die Tragfähigkeit des Untergrunds zu bekommen „was für die Bauphase ja sehr wichtig ist“, so Hanne Mette Pedersen.
Parallel zu den Bohrungen hat die Kommune Markierungshölzer auf dem Areal positioniert. „Das haben wir für die bevorstehende, obligatorische Probeausgrabung des Museums getan. Unter dem Areal verläuft ein Glasfaserkabel. Dieses Kabel sollten die Archäologen ja nicht so gern bei den Ausgrabungen erwischen, wenn sie diese im September vornehmen“, so Pedersen.

Baubeginn für das neue Grønningen ist laut Plan erst im kommenden Jahr. Man sei also gut in der Zeit.

Zeitplan einhalten

„Das muss die Kommune aber auch sein, denn sollte bei den Probeausgrabungen etwas Besonderes gefunden werden, was durchaus möglich ist, dann würden weitere Ausgrabungen erfolgen. Das würde nicht nur Geld kostet, sondern auch den Zeitplan durcheinander bringen, wenn es nicht einkalkuliert wäre“, so die Mitarbeiterin zum jetzigen Start des Grønningenprojekts, beim dem die Kommune Apenrade Bauherr sein wird.

Die Kommune hat per Aushang über die Vorarbeiten informiert und Anwohnern und Interessierte angeboten, sich über die weiteren Maßnahmen auf dem Laufenden halten zu lassen. Für das Projekt sind rund 26 Millionen Kronen aus dem Finanztopf der Kommune festgesetzt worden. Die Gesamtausgaben für das Heim mit 24 Plätzen wird laut Kostenaufstellung bei rund 80 Millionen liegen. Die verbliebenen Gelder sollen über den sozialen Wohnungsbau („almenboligloven“) finanziert werden. Die Kommune finanziert bei der Immobilie nur den Bereich „Service“.
Laut Zeitplan sollen die Wohneinheiten im Februar 2021 bezugsfertig sein.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Venstre-Wellen“