Bildung

Covid-19 an Fjordskole: Mehrere Kinder und Mitarbeiter zu Hause

Covid-19 an Fjordskole: Kinder und Mitarbeiter zu Hause

Covid-19 an Fjordskole: Kinder und Mitarbeiter zu Hause

Krusau/Kruså
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An der Fjordskole in Krusau werden Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichtet. Einige der Jungen und Mädchen dort gehören zur Risikogruppe, die sich möglichst nicht mit Covid-19 infizieren sollte. Foto: Aabenraa Kommune

Nach einem positiven Test bei einem betreuten Kind sind an der Sonderschule in Krusau Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Ansteckungen angelaufen. Schülerschaft teilweise besonders gefährdet.

Die Corona-Pandemie sorgt in öffentlichen Einrichtungen in Regie der Kommune Apenrade weiter für Aufregung und Organisieren von zusätzlichen Schutzmaßnahmen. Nachdem am Montag zuletzt Covid-19-Tests Infektionen mit Coronaviren in der Bewohnerschaft des Pflegeheims Rønshave in Bau (Bov) aufgedeckt haben, informierte die Kommune Apenrade (Aabenraa) am Dienstag die Öffentlichkeit über einen positiven Covid-19-Test bei einem in der Sonderschule Fjordskolen in Krusau betreuten Kind.

Kommune ordnet Maßnahmen an

Der Leiter der kommunalen Schulverwaltung in Apenrade, Rasmus Andreassen, teilte mit, dass „nach intensivem Dialog mit den zuständigen Gesundheitsbehörden drei Schülerinnen oder Schüler sowie sieben Mitglieder der Mitarbeiterschaft der Fjordskole nach Hause geschickt“ worden sind. Anlass war der genannte positive Covid-19-Befund im Bereich der Abteilung B der Sonderschule. Die Schülerinnen und Schüler und die Mitarbeiter, die vorläufig nicht in die Schule kommen dürfen, sind alle mit der Abteilung B verknüpft. In der Pressemitteilung der Kommune zu dem Covid-19-Fall heißt es, dort würden Kinder und Jugendliche der Altersgruppe 6 bis 17 Jahre unterrichtet, bei denen es „weitgehende Herausforderungen hinsichtlich Kognition, Sprache und im Zusammenleben“ gebe.

Empfindliche Schülerschaft

„Wir sind sehr aufmerksam, da wir an der Fjordskole einige sehr empfindliche Schülerinnen und Schüler haben. Gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden haben wir eine Nachverfolgung der Infektion eingeleitet, um weitere Ansteckungen mit Covid-19 zu unterbinden“, erklärte Schulchef Rasmus Andreassen. „Alle erforderlichen Maßnahmen und Empfehlungen der Behörden sind in Angriff genommen worden, die betroffenen Eltern sind informiert“, fügte Andreassen hinzu.

Bei Covid-19-Infektionen in den Schulen der Kommune Apenrade und in den Tagesstätten der Kommune gilt die Vorschrift, dass ein Kind erst wieder in die Schule kommen darf, wenn vier Tage nach dem Auftreten einer Covid-19-Infektion ein negatives Corona-Testergebnis vorgelegt werden kann. Wird ein Test abgelehnt, muss ein Kind sieben Tage hintereinander isoliert im Elternhaus verbleiben. Wenn in dem Zeitraum keine Symptome auftreten, darf das Kind wieder in die Schule kommen.

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