Imbiss in Süderhaff

„Bisher eine gute Saison“

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Süderhaff/Sønderhav
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Søren Jessen
Søren Jessen mag den Kundenkontakt. Foto: Karin Riggelsen

Die jungen Betreiber der Pommesbude „Fjordens Perle“ freuen sich über den anhaltenden Kundenansturm bei bestem Wetter.

Ursprünglich war es eine spontane Idee, als die beiden Freunde Søren Jessen und Simon Kolmos sich 2014 dazu entschieden, die Pommesbude „Fjordens Perle“ in Süderhaff zu eröffnen. Nun, fünf Jahre später, hat sich an der Spontanität nicht viel verändert. „So ganz genau wissen wir eigentlich noch nicht, was unser zukünftiger Plan ist“, erklärt Jessen und ergänzt: „Solange wir keinen geeigneten Käufer finden, der diese Bude auch wirklich weiterführen kann, werden wir erst einmal weitermachen.“

Viel Freizeit bleibt ihnen bei dem jetzigen Wetter und dem Kundenansturm jedoch nicht. Rund 70 Arbeitsstunden pro Woche haben die Betreiber. „Die Saison verläuft bisher hervorragend“, so Jessen. Sie sind nahezu täglich vor Ort oder stehen auf Abruf bereit. „Wir haben zwar fünf Saison-Angestellte, doch meistens müssen wir aushelfen“, so Jessen. Die Arbeit mit den Kunden macht ihm Spaß, und dennoch hofft er, irgendwann einmal einen festen Job mit festen Arbeitszeiten zu haben. „Vielleicht will ich auch mal studieren – mal sehen. Jetzt zählt erst einmal die Bude“, erklärt er.

Hotdogs spielen bei der Hitze eine Nebenrolle

Auf die Frage, was aktuell bei den Kunden am beliebtesten ist, antwortet Jessen: „Bei dem Wetter geht unser Eis natürlich am besten. Insbesondere unser Soft-Eis ist beliebt. Auch Wasser und Sprudel kaufen sich die Kunden, während die Hotdogs bei solchen Temperaturen eher eine Nebenrolle spielen.“ Er hofft, dass in Bezug auf die Ochseninseln bald eine Lösung gefunden wird. „Täglich haben wir hier Kundenanfragen, ob eine Fähre zu den Inseln fährt. Da müssen wir dann jedes Mal eine enttäuschende Antwort geben“, so Jessen, der jedoch glaubt, dass bei einem wiedereröffneten Fährbetrieb auch mehr Touristen nach Süderhaff kommen würden.

„Bisher haben wir viele zusätzliche Kunden gewinnen können in unserem angrenzenden Kajak-Verleih. Sie rudern dann eben selbst zur Insel“, schmunzelt Jessen. „Doch das können die Älteren z. B. leider nicht.“

Auch viele deutsche Touristen besuchen die „Fjordens Perle“. „Sie (die Deutschen, Red.) pflegen im Vergleich zu den dänischen Bürgern eher eine Sonntagstradition, wo sie einen typischen Sonntagsausflug machen. Sie kommen dann oft hierher und genießen ein Eis oder einen Hotdog“, erzählt Jessen.

„Fjordens Perle“ ist laut aktuellem Plan noch bis zu den Herbstferien geöffnet. „Es kommt ein bisschen auf das Wetter an. Denn unser Wagen ist nicht so wetterfest. Hier kann es auch mal ziemlich kalt werden“, sagt Jessen.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Venstre-Wellen“