Umwelt & Natur

Ja zu mehr Umweltschutz bei Energiegewinnung in Flensburg

Ja zu mehr Umweltschutz bei Energiegewinnung

Ja zu mehr Umweltschutz bei Energiegewinnung

Flensburg/Apenrade/Aabenraa
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In einem neuen Kessel des Kraftwerkes der Stadtwerke Flensburg kann ab 2022 in großem Umfang Wasserstoff verfeuert werden. Dadurch wird der Ausstoß von Treibhausgasen vermindert, denn es entsteht dabei nur Wasser und es wird kein Kohlendioxid ausgestoßen. Foto: Stadtwerke Flensburg

Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Apenrades Stadtrats begrüßt die weitere Modernisierung des Flensburger Kraftwerks. Lob gibt es für grenzüberschreitende Information.

Beim Unternehmen Stadtwerke Flensburg, dessen Kraftwerk weithin sogar über die Grenze hinweg sichtbar ist, werden in den kommenden Jahren Millionen investiert, um den Betrieb dort auf klimafreundliche Brennstoffe umzustellen.

Umweltfreundlicher Brennstoff Wasserstoff

Bis 2022 soll der neue Kessel 13 des Kraftwerks in Betrieb gehen, in dem bis zu 50 Prozent Wasserstoff zur Stromerzeugung und Fernwärmeproduktiuon verfeuert werden können.

Dänische Seite informiert

Im Zuge der Planungen wird das Projekt auch den Nachbarn auf der dänischen Seite der Grenze zur Anhörung vorgelegt. Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Apenrader Stadtrats begrüßt das Vorhaben, denn es führt zu deutlich mehr Umweltschutz. Ausschussvorsitzender Arne Leyh Petersen (DF) lobte die Information der Kommune Apenrade über die Planungen.

Klimaschutz durch Verzicht auf Kohle

Das Unternehmen kann durch den Verzicht auf den Brennstoff Kohle seinen Kohlendioxidausstoß um 40 Prozent vermindern.

Wasserstoff per Windstrom

Geplant ist, Wasserstoff zu nutzen, der durch Elektrolyse bei Einsatz von Überschussstrom aus Windkrafttanlagen gewonnen wird. Mit der Wasserstoffgewinnung kann Winderenergie zwischengelagert werden.

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