Fahrradtour

Grenzland-Tour: Mit Helm und Warnweste gen Holt

Grenzland-Tour: Mit Helm und Warnweste gen Holt

Grenzland-Tour: Mit Helm und Warnweste gen Holt

Sophienthal/Sofiedal
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Sicherheit geht vor: Warnweste und Helm Foto: Jon Thulstrup

Beim zweiten Teil der Grenzland-Fahrradtouren besuchten die Teilnehmer einen Biohof südlich der deutsch-dänischen Grenze. Gute Stimmung und ein Grillwagen machten die Tour zu einem tollen Erlebnis.

Zum zweiten Mal trafen sich am Montagabend Teilnehmer der deutsch-dänischen Grenz-Fahrradtouren, veranstaltet durch die Arbeitsgemeinschaft Zusammenarbeit Deutschland/Dänemark, am Grenzübergag bei Sophienthal.

Bei guter Stimmung wurde erst einmal ein gutes Essen des Ladelunder Grillwagens genossen, bevor die rund 70 Teilnehmer sich auf ihre Drahtesel setzten und gen Holt in Deutschland fuhren. Dort sollten die Teilnehmer einen Biohof besichtigen.


Mit dabei waren auch Christel Dümchen, Malene Petersen, Erika Hansen und Margit Nommesen. Die vier Frauen aus Renz und Bülderup treffen sich einmal pro Woche, um gemeinsam mit dem Rad zu fahren. „Oft fahren wir bis zu 40 Kilometer am Tag“, so Dümchen, die wie ihre drei Freundinnen die gut 16 Kilometer nach Sophienthal mit dem Rad hinlegte.

Sie seien schon seit vielen Jahren Teilnehmer der Grenztouren. „Die Exkursionen sind immer interessant, und dann gibt es ja auch etwas zu essen, und wir müssen nicht zu Hause kochen“, lacht Dümchen.

Der Ladelunder Grillwagen war ein Hit unter den Teilnehmern. Foto: Jon Thulstrup


Die vier Frauen waren alle ordnungsgemäß mit Helm und Warnweste bekleidet – und das hat auch einen Grund. „Oft fahren die Autofahrer viel zu dicht an den Fahrradfahrern vorbei. Deshalb tragen wir die Warnwesten und meiden, wenn möglich, die vielbefahrenen Landstraßen“, erklärt sie.

Das Soziale spielt eine große Rolle

Wie die vier Frauen findet auch Peter Clemmesen die geplanten Fahrten sehr informativ. Das Soziale der Touren spiele auch eine große Rolle. Der Grillwagen sei noch das i-Tüpfelchen. „Das sind zwei Fliegen mit einer Klatsche“, so Clemmesen, der bei gutem Wetter jeden Abend eine Runde mit seinem Drahtesel dreht. Oft fährt er wie Dümchen von Bülderup nach Sophienthal, um an den Grenzfahrten teilnehmen zu können.

„Doch heute muss ich sagen, dass ich ein wenig geschummelt habe und das Fahrrad hinten auf meinem Auto befestigt habe“, schmunzelt er.


Aus Deutschland waren unter anderem Jutta und Peter Johannsen vor Ort. Sie waren aus Böxlund mit dem Fahrrad angereist und seien treue „Mitfahrer“. „Es macht Spaß, dabei zu sein, und man trifft immer wieder neue Leute“, so Peter Johannsen. „Die Fahrten haben sich im Laufe der Jahre super entwickelt. Es ist ein gelungenes Event“, ergänzt Willi Bossen.


Das sieht Mitorganisator Otto Jensen aus Baistrup ähnlich. „Ich sehe immer wieder neue Gesichter. Das zeigt, dass unsere Fahrten immer weitere Kreise ziehen“, so Jensen. Ihm zufolge gebe es immer neue Ziele und etwas Neues zu sehen. „Und es ist für Jung und Alt“, unterstreicht er und verweist auf Hans-Jørgen Rohwedder, der mit seinen 80 Jahren die Fahrten ohne E-Antrieb meistert.

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