Polizeinotizen

Vandalismus in deutschen Einrichtungen: Mutmaßliche Täter ermittelt

Vandalismus in deutschen Einrichtungen: Täter ermittelt

Vandalismus in deutschen Einrichtungen: Täter ermittelt

Tingleff/Tinglev
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Bei der Nachschule wurden unter anderem Tisch-Bank-Kombinationen demoliert. Foto: Anke Haagensen (Archiv)

Anfang Juli wüteten bis dahin Unbekannte auf dem Gelände der Deutschen Nachschule und der benachbarten Deutschen Schule Tingleff und richteten erheblichen Schaden an.
Im Verdacht stehen zwei Jugendliche. Der eine ist noch unter 15 Jahre.

Gartenlampen umgekippt, Bänke zertrümmert, bei einem Mini-Bagger Fensterscheiben demoliert, Pflanzen herausgerissen und Mülleimer auf dem Schulhof entleert:

In der Nacht zu Sonntag am ersten Juliwochenende sind die Deutsche Nachschule und die deutsche Schule Tingleff im Grønnevej Opfer von Vandalismus geworden (wir berichteten).

Überwachungskameras zeichneten auf

Der Schaden wurde auf mindestens 25.000 Kronen geschätzt. Die Ereignisse waren von Überwachungskameras aufgezeichnet worden.

Die Polizei hat inzwischen zwei mutmaßliche Täter ermittelt, bestätigt Chris Thorning Sørensen von der Polizeieinheit in Sonderburg.

Unter 15 Jahre

Es soll sich demnach um zwei Jugendliche handeln. Der eine Täter kommt aus Sonderburg und ist noch unter dem strafmündigen Alter von 15 Jahren. „Ihn haben wir bereits hier gehabt“, so Chris Thorning Sørensen.

Der andere Junge sei zur Sache noch nicht vernommen worden, man kenne aber seine Identität. Es handle sich um einen Ortsansässigen, der über 15 Jahre alt ist.

Die Frage, ob die beiden Jungen eine Verbindung zu den Einrichtungen haben und welches Motiv hinter der Tat stecken könnte, ließ Sørensen offen.

Der Junge über 15 Jahre muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, während sein mutmaßlicher Komplize aufgrund seines Alters straffrei bleibt. Ihm stehen allerdings noch ernste Gespräch mit Polizei, Sozialbehörden und Eltern bevor.

Bei einem Minibagger, der sich auf dem Nachschulgelände befand, wurden Scheiben zerstört. Foto: Bent Nielsen (Archiv)
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