Polizeinotizen

Corona-Papiere gefälscht

Corona-Papiere gefälscht

Corona-Papiere gefälscht

Fröslee/Frøslev
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Wer eine Corona-Testbescheinigung für die Einreise nach Dänemark verfälscht, riskiert eine Gefängnisstrafe. Foto: DN (Archiv)

Das eigenhändige Ändern des Datums in einem Corona-Dokument ist einem Mann aus Polen bei der Einreise nach Dänemark teuer zu stehen gekommen.

Hätte er sich doch bloß einen neuen Corona-Test besorgt. Das wird sich ein 55-jähriger Pole sagen.

In der Nacht zu Sonntag wurde der Mann bei der Einreisekontrolle am Autobahngrenzübergang Fröslee mit einem gefälschten Corona-Test erwischt.

Es zeigte sich, dass der 55-jährige das Datum auf einem alten Test geändert hatte, so die Polizei für Südjütland und Nordschleswig in einer Mitteilung.

Die Urkundenfälschung zieht rechtliche Konsequenzen nach sich.

Geständig und verurteilt

Da der Mann sich geständig zeigte, folgte noch am Wochenende das Urteil („straksdom“) am Gericht in Sonderburg (Sønderborg): 80 Tage Gefängnis und ein Einreiseverbot mit einer Dauer von sechs Jahren.

In jüngster Zeit sind immer wieder Personen mit gefälschten Corona-Tests oder gefälschten Arbeitspapieren erwischt worden.

Mit den Dokumenten sollte ein Einreisegrund für Dänemark in der Corona-Pandemie vorgetäuscht werden.

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