Deutsch-Dänisch

Interreg: 5,2 Millionen Euro für Energie, Tourismus und neuen Masterstudiengang

Interreg: 5,2 Millionen Euro für Energie, Tourismus und neuen Masterstudiengang

5,2 Mio. für Energie, Tourismus und neue Masterstudiengang

kj
Krusau/Kruså
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Interreg-Ausschuss-Mitglieder, Projekte und Studenten bei der Karawane in der Syddansk Universitet. Foto: Interreg

Vier neu genehmigte innovative Projekte und erste Schritte in eine neue Förderperiode nach 2020, das ist die Bilanz der zweiten Interreg-Ausschusssitzung in diesem Jahr.

Interreg-Fördermittel von knapp 5,2 Millionen Euro gehen an vier neu genehmigte Projekte. Dies schreibt das Förderprogramm der EU in einer Pressemitteilung nach der Interreg-Ausschusssitzung. „Die Vielfalt unserer Projekte und die erfolgsversprechenden Ergebnisse sind beeindruckend. Wir sind stolz auf unsere Projekte und die engagierten Menschen, die hinter den Projekten stehen. Das ist gelebte länderübergreifende Zusammenarbeit“, betonte Simone Lange, Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg und stellvertretene Vorsitzende des Interreg-Ausschusses.

Zu den neuen deutsch-dänischen Projekten gehört unter anderem DG Store mit seinem Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels. Im Projekt, das 1.135.975,88 Euro bekommt, soll der hohe Anteil erneuerbarer Energie stärker berücksichtigt sowie die Entwicklung individueller, innovativer Energiespeicher- / Flexibilitätslösungen vorangetrieben werden. Dazu werden Flensburger Elektrobusse als direkte Speicher von Ökostrom verwendet, um dadurch das Potenzial der Optimierung für Ladeprozesse einer zukünftigen Elektrobusflotte zu untersuchen. Auf dieser Basis wird ein Lademanagementsystem entwickelt.

Ein wichtiges Tourismusprojekt React 1.2 ist die Einbindung von Tourismusakteuren in nachhaltige Netzwerkstrukturen, um die deutsch-dänische Grenzregion insgesamt touristisch zu vermarkten und attraktiver zu gestalten. 1.604.205,30 Euro erhält das Projekt an Fördermitteln.

Neuer Masterstudiengang zwischen Lübeck und Sonderburg

Mit der Steigerung des Innovations- und Wachstumspotenzials von Wassertechnologieunternehmen in der Grenzregion befasst sich das Projekt Neptun, das mit 1.801.434,97 Euro gefördert wird.

Das vierte Projekt MikroMedTech erhält von Interreg als Fördersumme 695.356,13 Euro. Es geht dabei um die Etablierung eines praxisorientierten Masterstudiengangs „Medical Microtechnology“ mit Studienaktivitäten in Sonderburg und Lübeck sowie, dazu begleitend, den Aufbau einer Klinik-Industrie-Plattform zur Stärkung der Verbindungen zwischen Hochschulen und Unternehmen sowie Krankenhäusern in der Region.

Der Ausschuss genehmigte außerdem zusätzliche Mittel für das Projekt „Gefahrenabwehr ohne Grenzen 2.0“, um die gegenseitige grenzüberschreitende Alarmierung, den Wissenstransfer bei der Seenotrettung und die deutsch-dänische Kommunikation zu optimieren.

Interreg-Karawane

In der SDU Odense konnten sich Teilnehmer von Interreg-Projekten untereinander austauschen. In der sogenannten Interreg-Karawane stellten sich Projekte vor zum Thema Entwicklungen in der Gesundheitstechnologie, Nanopartikel und Braunalgen, lebensrettende Erste Hilfe sowie Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die SDU selbst als Gastgeber, ist an vielen dieser Interreg-Projekte beteiligt.

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