Faustball-EM

Nach drei Sätzen: Knappe Niederlage im dritten Spiel für Team Denmark

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Adelmannfelden
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Foto: dodo

In einem Spiel, das an Spannung kaum zu überbieten war, musste sich das Team Denmark gegen Polen knapp geschlagen geben.

Nach zwei Auftaktsiegen gegen die Niederlande und Belgien wartete im dritten Spiel der Faustball-EM ein deutlich größeres Kaliber auf das Team Denmark. Das dänische Team begann konzentriert und konnte gleich zu Beginn einige scharfe Schläge der polnischen Angreifer entschärfen. In der Offensive zeigte Kapitän Kurt Asmussen seine gesamte Erfahrung von zwei Weltmeisterschaften und brachte seine Mannschaft durch starke Bälle mit 7:4 in Führung. Das polnische Team war von der Offensivkraft der Dänen so überrascht, dass der Trainer eine Auszeit nahm. Diese zeigte Wirkung. Nach dem Time-Out wurden die Polen stärker und kamen durch zwei schnelle Punkte auf 7:6 heran. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch. Beim stand für 10:8 für Dänemark zog dann auch das Trainer-Team Schubert/Nissen seine Time-Out-Option. Eine schlechte Wahl. Es entwickelte sich eine nervenzerreißende Schlussphase. Polen kam bis auf 10:10 heran und konnte nach einer unglücklichen Annahme von Thore Naujeck mit 11:10 in Führung gehen. Das dänische Team behielt aber die Nerven, konnte durch starke Bälle ihres Kapitäns mit 12:11 in Führung gehen und den ersten Satz aufgrund einer Netzangabe des Gegners für sich entscheiden.

Schwächen im zweiten Satz

Auch im zweiten Satz begann Team Denmark konzentriert. Und ging schnell erneut durch Kurt Asmussen in Führung. In der Folge zeigte Kim Johannsen einige Schwächen in der Abwehr, durch die die Polen mit 5:2 in Front gehen konnten. Die Trainer des dänischen Teams legte erneut Time-Out ein. Polen blieb auch danach stärker, doch ein überragender Kurt Asmussen hielt seine Mannschaft lange im Spiel, konnte am Ende den 7:11 Satzverlust aber auch nicht mehr verhindern.

Spannung im Entscheidungssatz

Erstmals im Turnier musste das Team Denmark über die volle Spieldistanz gehen. Was dann im dritten Satz geschah, war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams lieferten sich einen Schlagabtausch und blieben gleich auf. Vorne machte Asmussen einen Punkt nach dem anderen, hinten hatten Kim Johannsen und Jasper Andresen mit den harten Bällen zu kämpfen, die deutlich mehr Tempo als in den beiden Spielen zuvor hatten. Dänemark gelang es, mit 9:8 in Führung zu gehen, konnte letztendlich den Sack aber nicht dicht machen und musste sich am Ende nach einem starken Spiel mit 9:11geschlagen geben.

Dementsprechend enttäuscht zeigten sich die Spieler nach dem Spiel. Aufmunternde Worte kam aber vom Trainer. „Das war einfach ein ganz anderes Tempo als in den Spielen zuvor, wir haben grandios gespielt, konnten am Ende aber nicht genug Druck aufbauen. Das ist aber auch gar nicht schlimm, wir haben mit den beiden Siegen am Anfang unser Ziel für heute erreicht und das ist, was zählt“, so Roland Schubert.

Am Samstag warten in der Gruppe dann noch Serbien und Tschechien auf Team Denmark.

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