Lokalpolitik

Was soll auf der Sundgade passieren?

Was soll auf der Sundgade passieren?

Was soll auf der Sundgade passieren?

Sonderburg/Sønderborg
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Vom Wirtshaus Sundhalle können die Gäste seit Monaten zum Alsensund blicken. Foto: Karin Riggelsen

Bewohner der Sundgade und alle anderen Interessierten sind zu einem Bürgertreffen eingeladen worden. Die große Frage ist: Wie wird die westliche Seite des Sonderburger Hafens in Zukunft aussehen?

Die Stadterneuerung am Sonderburger Hafen schreitet weiter voran. Im vergangenen Jahr wurden einige von Sonderburgs Schandflecken am Hafen beseitigt, darunter auch die Reste der vor 18 Jahren fast völlig niedergebrannten Fischfabrik an der Sundgade. Auch auf dem Hafenareal weiter südlich auf Höhe der Langbrogade wurden alte Pfosten entfernt.

Die Bürger sind gefragt

Was mit den nun geräumten Arealen passieren soll, damit werden sich die Kommune, Architekten und auch die dort lebenden Bürger beschäftigen. Am 5. März findet 17 Uhr ein Bürgertreffen statt. Wo dieses stattfinden soll, steht noch nicht fest.

Die Vorsitzende des technischen Ausschusses, Aase Nyegaard, (Fælleslisten), freut sich, dass es vorwärtsgeht. „Es ist ja der letzte Teil des Hafens und es hat eine fantastische Lage. Wir haben es nicht direkt besprochen, aber dort soll es eine Mischung aus Gewerbe und Wohnflächen geben. Alles ganz nachhaltig“, so die Politikerin.

Um die beste Lösung zu finden, soll ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden. „Das wird vielleicht dann alles ein wenig länger dauern. Aber das ist es wert“, so Nyegaard.

Eine erstklassige Lage direkt an der Sundgade: eines der freien Areale Foto: Karin Riggelsen

Mit dem 2019 gegründeten Verein „Forny Sundgade“ hatte Stadtratspolitikerin Nyegaard kürzlich ein Treffen. Daran beteiligten sich auch die Mitglieder Gudrun Kromand und der Fischer Peter Thias Nielsen.

Der Wunsch: Niedrige Gebäude und viel Luft

„Neue Gebäude werden wir ja wahrscheinlich nicht umgehen können, aber sie sollten niedrig sein, und es soll viel Abstand geben“, stellt Gudrun Kromand fest. Sie hat nichts dagegen einzuwenden, dass es eine Mischung aus Wohnungen und Gewerbe an der Sundgade geben sollte.

„Es wäre doch toll, wenn die Touristen zu uns rüberspazieren. So würden wir das Bindeglied zum Brohoved- und Gendarmenpfad werden“, so Gudrun Kromand, die sich darüber freut, dass der Politikerin Aase Nyegaard am Herzen liegt, dass die Bürger einbezogen werden.

An der Sundgade (l.) sollen Wohnungen und Gewerbe liegen. Foto: Karin Riggelsen
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