Umweltverschmutzung

Tank mit 24.000 Litern Schwefelsäure auf Kekenis ausgelaufen

Tank mit 24.000 Litern Schwefelsäure auf Kekenis ausgelaufen

Tank mit 24.000 Litern Schwefelsäure auf Kekenis ausgelaufen

Ritzau/nb
Kekenis/Kejnæs
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Polizei und Feuerwehr mussten am Donnerstagnachmittag auf Kekenis einen Säureunfall in den Griff bekommen. Foto: Karin Riggelsen

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Der Zusammenbruch eines Säuretanks auf der Halbinsel Kekenis hat 10.000 Liter Schwefelsäure auslaufen lassen, ehe das Leck gestoppt werden konnte. Jetzt besteht die Gefahr einer Umweltverschmutzung.

Auf der Halbinsel Kekenis (Kegenæs) südlich von Alsen (Als) ist am Donnerstagnachmittag ein Säuretank kollabiert.

Polizei und Feuerwehr erhielten die Nachricht über das Unglück um 16.43 Uhr.

Der Säuretank enthält 24 Kubikmeter oder 24.000 Liter Schwefelsäure.

„Allerdings konnte das Leck gestoppt werden, so dass nur etwa 10 Kubikmeter ausgelaufen sind“, sagt Jesper Grau, Einsatzleiter bei Brand og Redning Sonderburg (Sønderborg). Dabei handele es sich um eine vergleichsweise kleine Menge.

Umweltverschmutzung verhindern

Der zusammengebrochene Säuretank steht auf einem Bauernhof. Zum Unglückszeitpunkt war dort niemand anwesend. Es hat keine Verletzten gegeben.

„Wir versuchen zunächst zu verhindern, dass es zu einer Umweltverschmutzung kommt“, sagt der wachhabende Polizist, Erik Lindholdt, von der Polizei für Süddänemark und Nordschleswig.

Besondere Sorgen macht den Behörden allerdings, dass die Säure in ein nahegelegenes Moorgebiet gelangen könnte.

„Wir können nicht sagen, ob dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits geschieht, aber das Risiko ist nicht auszuschließen“, so der Einsatzleiter Jesper Grau.

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