Kommunalwahl 2021

Sonderburg soll noch kinderfreundlicher werden

Sonderburg soll noch kinderfreundlicher werden

Sonderburg soll noch kinderfreundlicher werden

Sonderburg/Sønderborg
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Ein glückliches Kind Foto: Karin Riggelsen

Die Schleswigsche Partei hat im Wahljahr 2021 eine Mission: Sonderburg soll von Unicef zur „Kinderfreundlichen Stadt und Kommune“ gekürt werden.

Das internationale Kinderhilfswerk Unicef hat in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen Aalborg, Billund und Gladsaxe in den vergangenen zwei Jahren eine Probephase zum Thema Kinderfreundlichkeit durchgeführt.

Die erste kinderfreundliche Kommune in Dänemark ist Billund. Die Erfahrungen aus dem mitteljütischen Raum haben die Schleswigsche Partei in Sonderburg im Wahljahr 2021 auf einen neuen Plan gebracht: Sonderburg soll noch kinderfreundlicher werden.

Die Schleswigsche Partei wünscht sich nicht nur das Zertifikat „Kinderfreundliche Stadt und Kommune“. Neue Maßnahmen sollen in Angriff genommen werden. Zu diesen zählt unter anderem die Hilfe für sozial bedürftige Kinder und Jugendliche, die durch einen vorbeugenden und effektiveren Einsatz noch intensiviert werden kann. Die Kinder, die eine Hilfe benötigen, müssen schneller gefunden werden. Die Hilfe muss aber auch zielgerechteter eingesetzt werden, bevor die Probleme groß und unüberschaubar werden.

Aktiv für die Kinder arbeiten

Wer eine „Kinderfreundliche Stadt und Kommune“ werden möchte, muss sich aktiv dafür einsetzen, dass die Rechte und Möglichkeiten von Kindern gesichert und dass die Kinder selbst auch gehört werden.

„Wir sind gerade in ein Wahljahr gekommen. Ungeachtet, welche Parteifarbe der Bürgermeister hat, muss der Stadtrat eine Antwort finden, wie ein Fundament für die Profilierung und die Ansiedlung geschaffen werden kann“, stellt das SP-Stadtratsmitglied und Vorsitzender Stephan Kleinschmidt fest.

Wir haben ja schon seit Jahren Fokus auf Kinder. Dann legen wir einfach noch einen drauf.

Stephan Kleinschmidt, Vizebürgermeister

Für den Politiker und Vizebürgermeister Kleinschmidt geht es im Jahr 2022 um eine Art Interessenbekundung, dass Sonderburg bei dem Projekt dabei sein möchte.

„Wir haben ja schon seit Jahren Fokus auf Kinder. Dann legen wir einfach noch einen drauf", so Kleinschmidt. Das Zertifikat als kinderfreundliche Kommune verplichtet. Es können aber auch eigene Erfahrungen und neue Möglichkeiten aufgetan und genutzt werden. So durchforsten die Kommune Möglichkeiten und mögliche Lücken im Kinderbereich.

In Deutschland ist „Kinderfreundliche Kommunen e. V." als ein gemeinsames Vorhaben des „Deutschen Kinderhilfswerks" und des „Deutschen Komitees für Unicef" dabei. Der Verein unterstützt die Kommunen und zeichnet die Bemühungen einer Kommune zur Umsetzung der UN-Kinderrechte mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommunen" aus.

Ein Mädchen zaubert auf dem Papier Foto: Karin Riggelsen

Das Projekt der Schleswigschen Partei harmoniert mit der 2019 abgesegneten Kinder- und Jugendpolitik und den guten Erfahrungen als Lehrstätte des Netzwerks Unesco Sustainable Learning City.

Beste Möglichkeiten für alle

„Wir sind uns einig, dass gesunde, geborgene und entwicklungsfördernde Verhältnisse für die Kinder und Jugendlichen in der Kommunen geschaffen werden müssen, damit alle die besten Möglichkeiten für ein Wachstum und ein Gedeihen erhalten. Es muss auch unser gemeinsames Ziel sein, Unicefs Bestätigung zu erlangen, dass die Kommune auf hohem Niveau kinderfreundlich ist“, meint auch das Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei, Christel Leiendecker, die im Kinder- und Ausbildungsausschuss sitzt.

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