Höchststand am Mittwoch

Sonderburg bereitet sich auf Hochwasser vor

Sonderburg bereitet sich auf Hochwasser vor

Sonderburg bereitet sich auf Hochwasser vor

Sonderburg/Sønderborg
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An der Hafenstraße in Sonderburg haben Anrainer bereits erste Türen gesichert. Foto: Cornelius von Tiedemann

Besorgte Bürger können sich Sandsäcke abholen. Eine kommunale Hotline soll zudem über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen informieren.

Die Meteorologen vom DMI warnen weiterhin vor erhöhten Wasserständen am Mittwoch. Der Höhepunkt wird mit 1,58 Metern über Normalnull für 14.30 Uhr erwartet. Besonders die Anwohner der Søndre Havnegade in Sonderburg, von Bryggen in Gravenstein und im Sommerhausgebiet Vemmingbund laufen Gefahr, vom Hochwasser betroffen zu werden, teilt die Kommune am Dienstag mit.

Sandsäcke liegen bereit

Von Dienstag, 14 Uhr an können besorgte Bürger sich leere Sandsäcke an mehreren Feuerwehrstationen abholen und mit Sand befüllen. Dies ist der Fall an der Feuerwehr in Norburg und in Gravenstein sowie an der Nørre Havnegade an der Schlittschuhbahn.

Die Søndre Havnegade in Sonderburg wird am Dienstag ab 15 Uhr im Bereich Südermarkt bis Helgolandsgade für den Autoverkehr gesperrt, weil dort mit Wasser auf der Fahrbahn ab Mittwochmorgen gerechnet wird.

Henrik Littau, Chef des Dezernates Betrieb und Anlage, rät allen, sich aus den betroffenen Gebieten fernzuhalten: „Wir sind bereit und voll im Gange mit den Vorbereitungen auf die unterschiedlichen Szenarien, die wir morgen erwarten können. Vonseiten der Kommune Sonderburg und der Bereitschaft haben wir uns mit den relevanten Behörden und Abteilungen in der Kommune koordiniert. Zugleich achten wir darauf, die Bürger bestmöglich zu informieren.“

Am Havboplatz (unterhalb von Nørrebro/Kirkebakke) können sich Anwohner Sandsäcke abholen. Foto: Cornelius von Tiedemann

Kommune richtet Hotline ein

Weil die Wasserstandsprognose sich laufend ändert und zugleich mit starkem Wind zu rechnen ist, sollten die betroffenen Bürger sich aktiv informieren, rät Littau. „Wir fordern alle, die niedrig und nah am Wasser wohnen, dazu auf, die Prognosen des DMI zu verfolgen und ihre Häuser zu sichern und zu prüfen, ob Boote fest vertäut sind, wenn sie gefährdet sind“, so Littau weiter.

Unter der Telefonnummer 27 90 37 34 informiert die Kommune darüber, ob einzelne Grundstücke vom Hochwasser betroffen sein könnten. Die Hotline ist am Dienstag von 14 bis 18 Uhr und am Mittwoch ab 7 Uhr zu erreichen. Zudem informiert die Kommune auf sonderborgkommune.dk/højvande im Internet.

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