Kriminalität

Sonderburg: 28-Jähriger geschlagen und beraubt

Sonderburg: 28-Jähriger geschlagen und beraubt

Sonderburg: 28-Jähriger geschlagen und beraubt

Ritzau/hm/nb
Sonderburg/Sønderborg
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In der Nacht zu Sonnabend ist in Sonderburg ein 28-Jähriger Opfer eines Verbrechens geworden. Foto: DN (Archiv)

Ein 28-Jähriger ist in der Nacht zu Sonnabend überfallen und beraubt worden. Die Polizei nahm am Sonnabend drei junge Leute fest, zwei von ihnen kamen in Untersuchungshaft.

Nachdem in der Nacht zu Sonnabend ein 28-Jähriger in Sonderburg (Sønderborg) in der Alsgade beraubt und geschlagen wurde, hat die Polizei im Laufe des Sonnabends drei Tatverdächtige festgenommen. Es handelt sich dabei um männliche Personen im Alter von 17, 18 und 20 Jahren. Zwei kommen nach Angabe der Polizei aus Sonderburg, einer aus Apenrade (Aabenraa).

Die drei wurden am Sonntagvormittag einem Richter vorgeführt. Dabei wurde gegen den 17- und den 18-Jährigen Untersuchungshaft angeordnet. Die Anhörung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Der Polizei zufolge wurde das Opfer zunächst dreimal auf den Hinterkopf und einmal ins Gesicht geschlagen. Danach stahlen die Täter ihm den Rucksack, in dem sich Lautsprecher und Kopfhörer befanden.

Wie die Polizei für Süddänemark und Nordschleswig dem „Nordschleswiger“ am Sonntagabend mitteilte, weisen alle drei Tatverdächtigen die Anklagen zurück. Einer der beiden Jugendlichen, die in Untersuchungshaft genommen wurden, hat mitgeteilt, dass er gegen die Anordnung der Untersuchungshaft Einspruch einlegen will.

Die Polizei teilte dem „Nordschleswiger“ außerdem mit, dass sie trotz der Freilassung des 20-Jährigen ihre Anklage gegen ihn aufrechterhält und Einspruch vor dem Vestre Landsret gegen die Aufhebung der U-Haft einlegen wird.

Untersuchungshaft kann der Richter dann anordnen, wenn es einen begründeten Verdacht gibt, den die Polizei durch ihre Ermittlungen aufzeigen muss.

Der Artikel wurde am 22.11.2020 um 17:40 Uhr und um 18:30 Uhr durch Informationen zur richterlichen Entscheidung der Untersuchungshaft sowie Reaktionen der Tatverdächtigen aktualisiert.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“