Wikingermarkt

Das „Smukfest“ der Wikinger

Das „Smukfest“ der Wikinger

Das „Smukfest“ der Wikinger

Sonderburg/Sønderborg
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V.l. Samuel (5) und Sakarias Jensen (3) aus Aggerschau wünschten sich unbedingt ein paar Andenken vom Wikingermarkt in Sonderburg. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Der erste Wikingermarkt auf Kær Vestermark ist zu einem wahren Publikumsmagnet geworden. Tausende Besucher ließen sich das Spektakel nicht entgehen.

Ein lebendiges Museum auf seine ganz eigene Weise: Kær Vestermark wurde am Sonntag zu einem wahren Publikumsmagnet. Das eine Feld war gemäht und zu einem riesigen Parkplatz verwandelt worden.

Das, was die Gäste anzog, war Als´ Vikingelaugs erster großer Markt. Auf dem gegenüberliegenden Gelände war ein großer Bereich in einen Wikingermarkt verwandelt worden. Dort gab es 100 verschiedene Zelte mit 250 Handwerkern und Händlern, die ganz wie zur Wikingerzeit in Trägerkleidung, Schlupfgewand oder mit Wikingerschürze gekleidet waren. Dort wurden altertümlicher Schmuck, Keramik, Taschen und Kleidung wie anno dazumal verkauft.

Magne und Ottar Odgarsen leiteten die Kriegsschule der Kinder. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Für jung und alt gab es an beiden Tagen viel zu erleben – von Wikingermusik über eine Kriegershow bis hin zu Gaukeleien und einer Reitershow. Zwischendurch erzählte ein Barde Geschichten. Überall wurde fleißig gehämmert, gefeilt, genäht und geflochten, musiziert und gekocht.

50 freiwillige Helfer übernahmen einige der praktischen Aufgaben. Dazu gehörte unter anderem auch, den Eintritt zu kassieren. Wer zum Wikingermarkt wollte, musste am Eingang 60 Kronen zahlen. Am Sonnabend, als es zwischendurch regnete kamen 750 Besucher vorbei. Als´ Vikinglaug hatte auf 1.000 Besucher pro Tag gehofft.

Loke bekam ein handgemachtes Armband mit nach Hause. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Doch dann kam der Sonntag. Da strömten die Besucher bei tollstem Wetter zu Tausenden herein. „Da kamen 4.000 bis 4.500. Die Stimmung war einfach fantastisch“, so der Vorsitzende der Als´ Vikingelaug, Erik Bollerslev. Dass es so viele Besucher gab, habe alle Erwartungen übertroffen: „Es wurde ein lebendiges Museum auf seine ganz eigene Art“, stellte er fest.

Der gut organisierte Marktplatz begeisterte auch die „Wikinger“, die an verschiedenen Märkten teilnahmen. „Das hier ist das ’smukfest’ der Wikinger, wurde gesagt“, so der Kassierer Steen Weiss Pedersen. Mit dem Eintritt wurden die Verpflegung der Wikinger und auch der nächste Markt im Juni 2020 finanziert.

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