Frauenbund Sonderburg

Salz-Eier zur Tour de France: „So schmeckt Nordschleswig“

Salz-Eier zur Tour de France: „So schmeckt Nordschleswig“

Salz-Eier zur Tour de France: „So schmeckt Nordschleswig“

Sonderburg/Sønderborg
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Renate Weber-Ehlers, Birthe Markussen und Waltraut Thrams freuen sich am Solei-Stand des Frauenbunds über Gäste. Foto: Sara Eskildsen

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Der Frauenbund Sonderburg verköstigt Gäste aus aller Welt mit einer Grenzlandtradition: In der Fußgängerzone laden sie zu Eiersnack und Schnaps ein.

Eier in Salzwasser, ein Gläschen Schnaps dazu und zum Nachtisch einen Muffin: Wer in den kommenden Tagen einen besonderen Pausensnack im Tour-de-France-Trubel zu sich nehmen will, ist beim Stand des Frauenbundes Sonderburg inmitten der Innenstadt an der Perlegade genau richtig.

Zusammen mit Mitgliedern und Freunden des Vereins hat Renate Weber-Ehlers die Aktion ins Leben gerufen. „Wir wollen Geld für den Verein verdienen, um etwas für unsere Arbeit zur Verfügung zu haben“, sagt die Frauenbund-Vorsitzende Renate Weber, während sie ihre „Solei-Zentrale“ am Rønhaveplads.

„Die Welt ist zu Besuch in Sonderburg“

Da zur Tour de France in Sonderburg Zehntausende Gäste erwartet werden, sei ein Snack-Verkauf am Rønhaveplatz genau das Richtige, um sich etwas dazuzuverdienen.

Doch neben Pizzabrötchen und Muffins sollte es auch eine regionale Spezialität sein. „Die Welt ist zu Besuch in Sonderburg. Da wollten wir eine traditionelle Speise anbieten“, so Renate Weber-Ehlers.

Insgesamt 300 Eier von freilaufenden Hühnern aus Ulderup haben die Frauen verarbeitet. Foto: Sara Eskildsen

Angelehnt an das „Solæg“-Rezept von Inge Adriansen experimentierten die Frauen mit der richtigen Mischung. Wie viel Salz muss ins Wasser, wann beginnen die Eier zu schwimmen und wann sind sie durchgezogen? „Wir haben experimentiert und herausgefunden, wann die Eier am besten schmecken“, verrät Renate Weber-Ehlers.

„Wir hoffen auf die vielen Gäste“

300 Eier von freilaufenden Hühnern aus Ulderup (Ullerup) haben die Frauenbund-Mitglieder verarbeitet. „Ob wir die alle verkaufen können? Wir wissen es nicht, aber wir hoffen auf die vielen Gäste, die vorausgesagt wurden.“

Zum Sol-Ei gibt’s traditionell einen Schnaps. Wer will, kann aber auch Bier, Sprudel, Kaffee und ein Süßgebäck kaufen.

„Wir sind während der Öffnungszeiten der Geschäfte hier und am Sonntag auch länger, solange hier etwas los ist“, verspricht Renate Weber-Ehlers.

Der Solæg-Stand steht direkt am Rønhaveplads. Foto: Sara Eskildsen
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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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