Iris Fridriksdottir

Auf dem richtigen Weg

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Sonderburg/Sønderborg
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Iris Fridriksdottir
Søren Møller (l) überreichte Iris Fridriksdottir den goldenen Wanderpokal. Foto: ilse jacobsen

Iris Fridriksdottir aus Sonderburg wurde der erste „Sønderborg Art+Prize 2019“ überreicht.

Für die isländisch-dänische Künstlerin Iris Fridriksdottir war die Ausstellungseröffnung der neuen Ausstellung „Menschen & Klima“ im Multikulturhaus Sonderburg eine überwältigende Angelegenheit.

Sie ist eine der 15 Künstlerinnen und sie hat neun Skulpturen aus Draht, Porzellan, Papier und Plastik dabei. Aber das, was ihr am meisten Herzklopfen bereitete, war die Überreichung des neuen Kunstpreises Sønderborg Art+Prize 2019. Sie war die allererste Künstlerin, der das geschnitzte Goldkalb überreicht wurde.

„Sie ist vor einigen Jahren nach Sonderburg gezogen und sie wurde Mitglied des BkF, Billedkunstnernes Forbund und sie nimmt als Mitglied unter anderem an der Grenzlandausstellung und der Sonderb urger Ausstelung teil. Sie ist außerdem eine der festen Lehrkräfte bei Sønderjyllands Kundskole. Ihre Bildersprache ist sehr originell und von hoher Qualität. Sie arbeitet oft mit Recyclingmaterial und sie kreiert märchenhafte Geschichte quasi aus dem Nichts. Ihre Wandreliefs sind Naturmotive und die kleinen Skulpturen zeigen, was sie am meisten schätzt: die Natur, ihr Zustand und was sie uns gibt“, stellte Søren Møller vom XBunker-Komitee bei der Preisverleihung fest.

Zum Sønderborg Art+Prize gehören außerdem zehn Flaschen Sekt und in den kommenden zwei Jahren eine Ausstellung mit oder ohne Gast-Aussteller im Multikulturhaus.

„Ich bin völlig überwältigt, dass ihr mich für meine Arbeit belohnt. Und das von Fachkollegen“, stellt sie lächelnd fest. Sie hatte sich vor einigen Jahren dazu entschlossen, alles auf die Kunst zu setzen. „Dieser Preis zeigt, dass ich auf dem ganz richtigen Weg bin“, meinte die Künstlerin, die 1960 in Reykjavik zur Welt kam.

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