Kommunalpolitik

Project Zero geht unbeschnitten aus der Sparrunde hervor

Project Zero geht unbeschnitten aus der Sparrunde hervor

Project Zero geht unbeschnitten aus der Sparrunde hervor

Sonderburg/Sønderborg
Zuletzt aktualisiert um:
Das öffentlich-private Project Zero will die Kommune Sonderburg klimafreundlicher machen. Foto: ProjectZero

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Das Sparen geht weiter, und nun lag es am Ausschuss für Natur, Klima und Umwelt, ab dem kommenden Jahr 200.000 Kronen weniger auszugeben. In dem Sparkatalog stand als Vorschlag auch das Project Zero.

17 Projekte und Aktivitäten standen auf der Liste mit Sparvorschlägen, die die Kommunalverwaltung dem Ausschuss für Natur, Klima und Umwelt sowie dem Ausschuss für Technik, Stadt und Wohnen vorlegte.

Darunter auch der Vorschlag, beim Klimaprojekt Project Zero einzusparen, um ab 2026 eine Million Kronen pro Jahr mehr in der Kasse zu haben.

Jährlich 3 Millionen für das Klimaprojekt

Der Ausschuss für Natur, Klima und Umwelt musste sich zwischen vier Projekten entscheiden, um ab 2024 200.000 Kronen einzusparen: Project Zero, Naturqualitätsplan, Naturfonds und Heckenschneiden.

Seit 2022 bezuschusst die Kommune Project Zero mit 3 Millionen Kronen jährlich, in den Jahren zuvor waren es 2 Millionen Kronen. Die Verwaltung schlug vor, ab 2026 zu den 2 Millionen zurückzukehren.

Wir wollen und sollen das Projekt unterstützen, damit wir 2029 CO₂-neutral sind.

Kirsten Bachmann, Stadtratspolitikerin

Doch die Politikerinnen und Politiker des Ausschusses entschieden sich dagegen, beim Vorzeigeprojekt Einsparungen vorzunehmen.

„Die Aufgabe war nicht leicht, und es gab nicht viele Möglichkeiten, in denen Einsparungen auf der Hand lagen“, sagt Ausschussmitglied Kirsten Bachmann. „Wir von der Schleswigschen Partei sind weiterhin davon überzeugt, dass Project Zero von der Kommune bezuschusst werden sollte. Wir wollen und sollen das Projekt unterstützen, damit wir 2029 CO₂-neutral sind. Daher hat sich ein einiger Ausschuss dafür entschieden, dass beim Heckenschneiden und beim Naturfonds gespart wird. Ich bin froh, dass wir mit Blick auf den Sparkatalog einen Kompromiss eingehen konnten, in dem sich alle wiederfinden.“

Heckenschnitt nur noch jedes zweite Jahr

Über den Naturfonds kauft die Kommune kleinere Landstücke auf oder beendet Pachtverträge, um Wiesen und Äcker zu renaturieren. Dafür sind jährlich 100.000 Kronen eingeplant.

Sparen will der Ausschuss in Zukunft beim Heckenschneiden. Die Angestellten sollen etwa Rasenmähen und Heckenschneiden kombinieren, um Extra-Fahrten zu vermeiden. Zudem werden die kommunalen Hecken in Zukunft nur noch alle zwei Jahre beschnitten, anstatt einmal im Jahr.

Mehr lesen

Leserbrief

Jan Køpke Christensen
„Hjertelig tak, Paul Sange“