Kommunalpolitik

Nordschleswig kommt deutlich zu kurz

Nordschleswig kommt deutlich zu kurz

Nordschleswig kommt deutlich zu kurz

Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Torben Åndahl/Ritzau Scanpix

In dem Investitionsplan 2030 der Regierung sind keine infrastrukturellen Investitionen für Nordschleswig vorgesehen. Sonderburgs Bürgermeister hat dazu eine Meinung.

In dem am 13. März von der Regierung und Dansk Folkeparti (DF) vorgestellten „Investitionsplan 2030“, der u. a. Investitionen in die dänische Infrastruktur in Höhe von 112,7 Milliarden Kronen vorsieht, kommt die Region Nordschleswig deutlich zu kurz, meint Bürgermeister Erik Lauritzen.

In dem Plan kommen keine konkreten Infrastrukturprojekte für Nordschleswig vor, und das, so der Bürgermeister, sei nicht nachvollziehbar, zumal sowohl die Kommune Sonderburg als auch andere Kommunen einen großen Bedarf an der Weiterentwicklung der hiesigen Infrastruktur sehen. Beispiele: Die Erweiterung des Flughafens Sonderburg bis 2026 oder das dringend erforderliche Doppelgleis auf der zwölf Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Pattburg und Tingleff.

Es sei unverständlich, dass Nordschleswig in der Infrastrukturabsprache zwischen der Regierung und Dansk Folkeparti völlig ausgespart werde, so der Bürgermeister. Vor diesem Hintergrund sei ein Bericht verfasst worden, in dem auf konkrete Projekte in der Region hingewiesen werde, die ein besonderes Augenmerk verdient hätten, so Erik Lauritzen weiter. Dazu gehören u. a. auch die Erweiterung der A8 zwischen der Alsensundbrücke und Madeskoven und eine feste Verbindung zwischen Alsen und Fünen.

Der Bericht wurde an das zuständige Ministerium in Kopenhagen geschickt mit der Bitte, die aufgelisteten Projekte bei weiteren Investitionsplänen dieser Art nicht unter den Tisch fallen zu lassen, teilt der Bürgermeister in einer Pressemitteilung mit.

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