Lokalpolitik

Neues Bauland: Zwischen 520 und 600 Kronen pro Quadratmeter

Neues Bauland: Zwischen 520 und 600 Kronen pro Quadratmeter

Neues Bauland: Zwischen 520 und 600 Kronen pro Quadratmeter

Sonderburg/Sønderborg
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Die Kommune Sonderburg will neue Baugrundstücke erschließen. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

Die Kommune Sonderburg reagiert auf den Bedarf nach neuen Baugrundstücken: In Nübel und Wester-Satrup enstehen zwei Neubaugebiete. Der Ökonomieausschuss hat den Quadratmeterpreis veranschlagt.

In der Kommune Sonderburg sollen zeitnah 54 neue Baugrundstücke erschlossen werden. Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat auf seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Flächennutzungsplan behandelt, der vom Stadtrat am 26. Februar gutgeheißen werden kann.

Der Ökonomieausschuss hat am Mittwoch bereits grünes Licht gegeben.

Einfamilien- und Reihenhäuser

Es handelt sich um Grundstücke für 26 bis 30 Einfamilienhäuser sowie um einen Reihenhaus-Grund in Wester-Satrup/Vester-Sottrup und 18 Einfamilienhäuser und bis zu neun Reihenhaus-Grundstücke in Nübel/Nybøl.

Das geplante Neubaugebiet in Wester-Satrup Foto: Kommune Sønderborg, Flächennutzungsplan

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für die Baugrundstücke in Nübel und Wester-Satrup wird zwischen 520 und 600 Kronen liegen. Grund für den in jener Lage eher hohen Preis sind archäologische Ausgrabungsarbeiten, die auf dem Baugebiet vorgenommen wurden. Die entstandenen Kosten musste die Kommune tragen – und legt diese zum Teil auf die Quadratmeterpreise um.

Quadratmeterpreise können sich noch verändern

„Daher sind es für die ländliche Lage eher höhere Quadratmeterpreise“, sagt Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) nach der Sitzung des Ökonomieausschusses am Mittwoch, wo die Flächennutzungspläne verabschiedet wurden.

„Doch wir benötigen das neue Bauland, und es hat wegen der Ausgrabungen alles länger gedauert, als gewünscht. Aber jetzt geht es los – und möglicherweise werden die Quadratmeterpreise auch noch sinken, je nachdem wie viel es kosten wird, das Bauland zu erschließen.“

Doch wir benötigen das neue Bauland und es hat wegen der Ausgrabungen alles länger gedauert, als gewünscht. Aber jetzt geht es los – und möglicherweise werden die Quadratmeterpreise auch noch sinken, je nachdem wie viel es kosten wird, das Bauland zu erschließen.

Erik Lauritzen, Bürgermeister


Beide Flächennutzungspläne befanden sich bereits in der Anhörung. In Wester-Satrup riefen die Pläne besorgte Anwohner auf den Plan. So gibt es Bedenken zum erhöhten Verkehr auf dem Gl. Landevej und zur erlaubten Bauhöhe von 8,9 Metern und der damit zerstörten Aussicht der Anwohner.

Diese Anmerkungen führten aber zu keiner Änderung im Flächennutzungsplan.

Fünf Hektar im Süden des Ortes

Die neuen Baugrundstücke befinden sich im äußersten Süden des Ortes. Der Flächennutzungsplan umfasst rund fünf Hektar. Die Zufahrt zum neuen Wohnviertel führt über den Gl. Landevej. Die Hauptzufahrtsstraße im Wohngebiet soll „Johannes Johannsens Vej“ heißen, nach Johannes Johannsen, der 1907 die Bäckerei an der Stationsgade gründete.

Das Neubaugebiet in Nübel liegt am Amtsvejen. Foto: Kommune Sønderborg, Flächennutzungsplan

In Nübel entstehen dem Plan nach 18 Einfamilienhäuser auf 800 bis 1200 Quadratmetern, die eine oder anderthalb Etagen haben. Außerdem sind drei 1.200-Quadratmeter große Grundstücke für Reihenhäuser, Blockhäuser oder ähnliches vorgesehen, die einstöckig sind. Die maximale Bauhöhe ist 8,5 Meter.

„Wir müssen dort auf die Nachfrage nach Baugrundstücken reagieren, wo sie besteht. Und das ist in Wester-Satrup und Nübel“, sagt die Vorsitzende des Ausschusses, Aase Nyegaard (Fælleslisten).

Mehr Wahlmöglichkeiten bei der Ansiedlung

Aufgrund von archäologischen Ausgrabungen hatte der Flächennutzungsplan für Wester-Sottrup geändert werden müssen, nun sind mehr Bauplätze vorgesehen.

„Wir können und freuen, dass die Nachfrage nach Baugrundstücken in der Kommune gegeben ist, nicht nur in Sonderburg“, so der Vizevorsitzende des Ausschusses, Stefan Nydal (DF). „Mit den neuen Baugrundstücken bieten wir mehr Wahlmöglichkeiten bei der Entscheidung, wo man sich ansiedelt. Und da wir wissen, dass Käufer in Nübel und Wester-Satrup bereitstehen, ist es super gut, dass wir nun tatsächlich bald Grundstücke anbieten können.“

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